IHK-Regionalausschuss

Wenig Interesse an Sprachrohr der Betriebe

landkreis - Es gibt nur wenig Interesse am IHK-Regionalausschuss. Die Beteiligung zur Wahl des Gremiums lag bei  7,4 Prozent

 Bei der Premiere ging der Wunsch von Herbert Klein nicht in Erfüllung: Der IHK-Vorsitzende hatte sich eine zweistellige Wahlbeteiligung bei den Wahlen zum Regionalausschuss gewünscht. Doch mit 7,4 Prozent war das Interesse sogar noch etwas niedriger als vor fünf Jahren (7,7 Prozent), als die Weilheim-Schongauer und Landsberger Mitglieder der IHK (Industrie- und Handelskammer) noch ein gemeinsames Gremium gewählt hatten.

Diesmal waren die 9000 Unternehmen im Landkreis Weilheim-Schongau aufgerufen, zwischen Ende April und Anfang Mai einen eigenen, 17-köpfigen Regionalausschuss für die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu wählen. Die 17 gewählten Männer und Frauen (siehe Kasten), die allesamt rein ehrenamtlich in dem Gremium tätig sind, treffen sich am kommenden Mittwoch, um bei ihrer konstituierenden Sitzung einen Vorstand zu wählen, der die Interessen der Wirtschaft hierzulande vertreten soll. Der bisherige Vorsitzende Herbert Klein („Agfa“-Peißenberg) hat bereits signalisiert, auch den Vorsitz im neuen Regionalausschuss für den Landkreis zu übernehmen.

Laut Katharina Toparkus, Pressesprecherin der IHK für München und Oberbayern, steht die Wahlbeteiligung in keinem Verhältnis zur Bedeutung des Gremiums, das als „Sprachrohr“ und „Anwalt der Wirtschaft“ fungieren soll. Die IHK vor Ort meldet sich zu Wort, wenn es um die Infrastruktur geht. So fordert sie zum Beispiel eine Umgehung für Weilheim und eine bessere Schienenanbindung des Landkeises oder die Ausweisung von ausreichend Gewerbeflächen. „Es sind übers Jahr verteilt sehr viele Termine, die vor allem der Vorsitzende wahrzunehmen hat“, so Toparkus.

Den Service bekannter machen

Eine weitere Aufgabe des Regionalausschusses für den Landkreis ist es, die Service-Angebote der IHK besser bekannt zu machen. „Viele, die bei uns Mitglied sind, wissen darüber nicht Bescheid“, stellt Toparkus fest.

Viele Unternehmen, gerade die kleineren, interessierten sich auch nicht übermäßig für die IHK und deren Arbeit – vor allem im Großraum München. Ein Beleg dafür ist die oberbayernweite Wahlbeteiligung, die bei gerade einmal 5,9 Prozent lag. Mitglieder bei der IHK müssen im Prinzip alle Unternehmen werden, die nicht im handwerklichen Bereich tätig sind. Für die anderen gibt es die Handwerkskammer.

Ein Vertreter aus dem Landkreis gehört übrigens auch dem übergeordneten Gremium, der oberbayernweiten IHK-Vollversammlung, an: Stefan Müller, der Geschäftsführer der Seeresidenz „Alte Post“ in Seeshaupt.

Johannes Thoma

Auch interessant

<center>Honigschlehe</center>

Honigschlehe

Honigschlehe
<center>T-Shirt "Mei Dirndl is in da Wäsch" fuchsia</center>

T-Shirt "Mei Dirndl is in da Wäsch" fuchsia

T-Shirt "Mei Dirndl is in da Wäsch" fuchsia
<center>Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen</center>

Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen

Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen
<center>Bayerische Crossover-Tapas</center>

Bayerische Crossover-Tapas

Bayerische Crossover-Tapas

Meistgelesene Artikel

Drei Autofahrer bauen betrunken Unfälle

Landkreis - Ob es an den Weihnachtsfeiern oder den Christkindlmärkten liegt? Jedenfalls hatte es die Polizei am vergangenen Samstag mit einigen Trunkenheitsfahrten zu …
Drei Autofahrer bauen betrunken Unfälle

Golf statt Abfallentsorgung

Landkreis - Der ehemalige  Geschäftsführer der EVA genießt seinen Ruhestand. Heute heißt es  bei Günther Höss Golf statt Abfallentsorgung.
Golf statt Abfallentsorgung

Kommentare