Huglfing

Feuerwehrhaus kostet 3,3 Millionen Euro

Huglfing - In Huglfing soll ein neues Feuerwehrhaus entstehen - und zwar am Standort des bisherigen. Nach dem Abriss ist Eile angesagt. 

Rund 3,3 Millionen Euro werden laut Kostenschätzung in den Bau des neuen Feuerwehrhauses in Huglfing investiert. Diese Zahl nannte jetzt Bürgermeister Bernhard Kamhuber. „Es ist kein Prunkbau geplant“, sagt der Rathauschef. „Es wird gebaut, was wir brauchen“, aber es sollten auch gewisse „Reserven für die Zukunft“ vorhanden sein. Das Gebäude entsteht anstelle des in die Jahre gekommenen bisherigen Feuerwehrhauses – und zwar nach dem derzeitigen Plan im Laufe des nächsten Jahres.

In der Kostenschätzung noch nicht enthalten sind die Ausgaben für den Grunderwerb. Kamhuber wollte aber keine Auskunft darüber geben, auf welchen Grundstückspreis man sich nun mit der Kirche für die etwa 900 Quadratmeter geeinigt hat.

Dass der bisherige Standort des Gebäudes in der Ortsmitte auch der neue ist, stellt eine besondere Herausforderung dar: Denn während des Baus muss die Ausrüstung der Feuerwehr ausgelagert werden. Die Geräte kämen wohl vorübergehend auf den Bauhof, erklärt der Bürgermeister. Nach dem Baustart, der für Frühjahr 2017 vorgesehen ist, müssen die Arbeiten laut Kamhuber dann zügig vorangehen, damit die Fahrzeuge der Huglfinger Wehr nicht im Freien überwintern müssen. Aktuell verfügt die Feuerwehr über drei Fahrzeuge, die aber nach den Worten Kamhubers „ein bisschen Sorgenkinder“ sind. Sie seien zwar funktionsfähig, hätten aber schon etliche Jahre „auf dem Buckel“.

Neben einer Fahrzeughalle und Umkleiden im Erdgeschoss sollen in dem Neubau, für den Kamhuber mit Zuschüssen rechnet, im Obergeschoss Schulungs- und Büroräume entstehen. Durch die Befragung der Nachbarn wird laut Kamhuber geklärt, ob diese Interesse haben, ihre Häuser an eine Dorfheizung anzuschließen, die ebenfalls im neuen Gebäude untergebracht werden könnte. Das jetzige Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1963 bietet nach Kamhubers Worten zu wenig Platz. Es genüge auch nicht mehr den aktuellen Sicherheitsvorschriften.

„Das Raumprogramm steht“, so Kamhuber über die Planungen für den Neubau, die seit etwa einem Jahr laufen. Details müssten aber noch ausgearbeitet werden. Ehe es an die Bauarbeiten geht, sind auch noch einige weitere Schritte zu bewältigen. So muss das Landratsamt noch die Baugenehmigung erteilen und müssen die Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke erfolgen.

Rubriklistenbild: © dpa

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