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Lorena Hoyer ist unter den Top 25 des "tz-Wiesn-Madl 2016". Weitere Bilder von ihr sind unter www.tz.de zu sehen.

Lorena Hoyer macht mit beim "tz-Wiesn-Madl 2016"

„Ich bin froh, so weit gekommen zu sein“

Peißenberg – Von mehr als 300 Bewerberinnen hat sie es unter die ersten 25 geschafft. Weiter kam  Lorena Hoyer aus Peißenberg beim  "tz-Wiesn-Madl 2016" leider nicht.  Mit der Heimatzeitung hat die 18-Jährige über die Wahl und „Touristendirndl“ gesprochen.

Erzählen Sie uns doch mal, warum Sie bei „tz-Wiesn-Madl 2016“ mitgemacht haben.

Lorena Hoyer: Ich liebe Tracht und ich finde es traurig, dass die altbayerischen Traditionen zum Teil etwas untergehen. Ich merke das an mir selbst, ich spreche hauptsächlich hochdeutsch und das, obwohl ich in Bayern aufgewachsen bin. Aber deshalb finde ich es umso wichtiger, alte Traditionen wenigstens hin und wieder aufleben zu lassen – zum Beispiel mit der Aktion der tz. Eigentlich habe ich den Wettbewerb schon länger verfolgt und wollte immer schon mitmachen, aber ich musste erst warten, bis ich volljährig bin.

Sind Sie mit Ihrer Platzierung zufrieden?

Hoyer:  Ich  bin froh, überhaupt so weit gekommen zu sein, schließlich waren es anfangs um die 300 Bewerberinnen. 

Was tun Sie in Ihrer Freizeit?

Hoyer:Ich gehe gern reiten und joggen und lese viel. Außerdem habe ich einen Nebenjob in einer Gaststätte in Maxlried, dort richte ich bayerische Brotzeiten her. Und für die Zukunft hab ich mir überlegt, ein Jahr nach England zu gehen, um mein Englisch zu verbessern und dann Logopädin zu werden. Aber das ist alles noch offen.

Zurück zu bayerischen Traditionen: Wie viele Dirndl besitzen Sie?

Hoyer: Momentan nur eins aber meine Mama hat drei Stück, darunter auch altbayerische Dirndl und da leih ich mir gerne mal eins aus. Die älteren, klassischen Dirndl finde ich ohnehin besonders schön. Aber auch ein knalliges, rotes Dirndl kann mir gefallen.

Und welches Dirndl-Outfit geht gar nicht?

Hoyer: Touristendirndl gefallen mir nicht so. Das sind oft Dirndl, die viel zu kurz sind. Ich finde, ein Dirndl muss mindestens bis zu den Knien gehen. Und auch mit dem Schmuck sollte man es nicht so übertreiben, weniger ist ja meistens mehr.

Gehen Sie in diesem Jahr auf die Wiesn?

Hoyer: Ja, auf jeden Fall. Und sollte ich in die engere Auswahl kommen und beim Festzug mit dabei sein, kommt meine Mama mit Sicherheit zur Wiesn mit. Außerdem wollte ich auch mit meinen Freunden mal vorbeischauen.

Was gefällt Ihnen besonders am Oktoberfest?

Hoyer: Mir gefällt vor allem die Atmosphäre und dass man dort viele neue Leute kennenlernt. Ich fühle mich dort einfach wohl, Zusammensein ist was Schönes.

Schlendern Sie dann lieber übers Gelände oder feiern Sie im Bierzelt mit?

Hoyer: Da ich erst volljährig geworden bin, konnte ich noch nicht in die Festzelte gehen. Ich bin dann stattdessen zum Beispiel gern mal Achterbahn gefahren. Aber durch meine Freunde habe mitbekommen, was in den Zelten los ist. Dieses Jahr wollte ich mir das schon mal anschauen, um auch endlich was vom Zeltleben mitzubekommen.

Sind Sie auch sonst gern auf bayerischen Veranstaltungen?

Hoyer: Ja, ich gehe sehr gerne auf die dörflichen Volksfeste in der Region und auch auf den Stadlfesten bin ich immer mit dabei.

Info:

Die Fragen stellte Luca von Prittwitz

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