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Musik zur Eröffnung: Ebrahim aus Afghanistan spielt Gitarre. Unter den Besuchern war auch Bürgermeisterin Manuela Vanni (Mitte, rote Hose). 

im ehemaligen krankenhaus

Reden, lachen, musizieren

Peißenberg - Der interkulturelle Treffpunkt in Peißenberg ist offiziell eröffnet. Er steht den den 175 Flüchtlingen im Ort und allen Bürgern offen.

Beeindruckend – das ist das Wort, das einem in den Sinn kommt, wenn man die neueröffneten Räume des Interkulturellen Treffpunkts „iku“ im Ostflügel des ehemaligen Peißenberger Krankenhaus betritt. Mit sehr geringer Vorlaufzeit und durch die Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin Manuela Vanni, Landrätin Andrea Jochner-Weiß und vielen fleißigen Helfern des Unterstützerkreises „Asyl“ konnte ein Interkultureller Treffpunkt geschaffen werden, der den 175 Flüchtlingen in Peißenberg und allen Bürgern zur Verfügung steht. Am Sonntag wurde er eröffnet.

Im Sommer vergangenen Jahres reifte bei Rita Wiedmann, Ruth Kroll und Angela Hein der Wunsch, einen festen Platz für die vielfältigen Aufgaben und Angebote des Asyl-Unterstützerkreises in Peißenberg zu schaffen. Zugleich sollte aber auch ein Treffpunkt entstehen, ein Ort, an dem man sich ohne Berührungsängste in seiner jeweiligen kulturellen Vielfalt kennenlernen kann. Professionell unterstützt wurden die drei dabei mit einem Coaching durch das Projekt „start social“.

Mit zahlreichen Gästen wurde nun in den farbenfroh gestalteten Räumen – darunter ein Spielzimmer – musiziert, gegessen, getanzt und über das vielfältige Angebot informiert. Und einfach nur zusammen gelacht – über Sprachbarrieren hinweg.

Das Internet-Café und das Sprach-Café sind bereits fester Bestandteil des „iku“. Außerdem kann dort nun jeden Freitagabend zusammen Musik gemacht werden. Geplant ist auch, einen Nähkurs anzubieten. Die Öffnungszeiten und aktuelle Angebote findet man im Internet unter der Adresse www.treffpunktasyl.jimdo.com. Weitere Helfer sowie Spenden sind willkommen und notwendig.

Brigitte Gronau

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