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Beim „Löcherflicken“: Die Bauarbeiter des Unternehmens „Strohmaier“ im Suiterweg. 

Suiterweg in Peißenberg

Schlaglochpiste wurde beseitigt

Peißenberg - Der Suiterweg in Peißenberg glich mehr einer Schlaglochpiste als einer Straße. Arbeiter besserten ihn jetzt aus. 

 Wer in den letzten Monaten mit dem Auto auf dem Suiterweg zwischen Habergasse und Bergstraße verkehrte, der musste an seinem Fahrzeug gute Stoßdämpfer eingebaut haben. Die Fahrbahn war dringend sanierungsbedürftig. Vor allem auf halber Strecke hatten sich riesige Schlaglöcher aufgetan. „Das ist gefährlich“, monierte Stephanie Träger (Peißenberger Liste) in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses – und zwar nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radler und Fußgänger. „Auf dem Weg sind sehr viele Schulkinder unterwegs“, gab Träger zu bedenken und fragte nach, ob die Gemeinde den Suiterweg auf der Sanierungsliste stehen habe. Eine konkrete Antwort auf die Frage gab es im Ausschuss nicht. „Wir haben mehrere Wege und Straßen, wo wir dringend etwas tun müssen“, erklärte Bürgermeisterin Manuela Vanni: „Wir können aber alles nur Stück für Stück machen.“ Der Bauhof sei nach wie vor voll mit der Beseitigung der Hochwasserschäden beschäftigt. Man habe den Suiterweg zwar auf dem Schirm, einen konkreten Sanierungstermin nannte Vanni in der Sitzung indes nicht. Doch nun ging alles ganz schnell: Gestern rückte eine Baufirma an und asphaltierte die Löcher zu. Die Baukolonne war die letzten Tage bereits an anderer Stelle im Ort für die Gemeinde tätig. Da bot sich der Zusatzauftrag im Suiterweg an: „Das wird alles ordentlich gemacht und sollte ein paar Jahre halten“, erklärte Bauamtsmitarbeiter Thomas Schamper auf Nachfrage. Generell sei der Suiterweg allerdings „nicht gerade in optimalem Zustand“: „An anderen Stellen können jederzeit wieder Löcher entstehen“, so Schamper. Ein Vollausbau steht aber nicht auf dem Programm. Der Suiterweg, so bemerkte Vanni im Ausschuss, sei diesbezüglich „ein schwieriges Kapitel“: „Wir wollten die Fahrbahn ja eigentlich schon vor ein paar Jahren ausbauen, aber das wollten die Anwohner nicht.“  

jep

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