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Lichtermeer: Die Laternen auf dem Stadtplatz boten im November immer ein stimmungsvolles Bild. Einen Laternenmarkt wird es heuer aber nicht geben. Foto: Archiv/Baar

Innenstadt

Aus für den Laternenmarkt

Penzberg – In Penzberg wird es heuer keinen Laternenmarkt geben. Das Aus wurde jetzt besiegelt. Als Ausgleich wird der Christkindlmarkt in diesem Jahr von einen auf zwei Tage verlängert.

Beides hängt miteinander zusammen. Im Jahr dürfen Geschäfte nur an vier Sonn- und Feiertagen geöffnet haben. Der Laternenmarkt-Sonntag wurde nun dem Christkindlmarkt zugeschlagen.

Laut Bürgermeisterin Elke Zehetner wird der Christkindlmarkt heuer am ersten Adventwochenende erstmals sowohl am Samstag als auch am Sonntag stattfinden. Die Überlegung sei gemeinsam mit der Stadtmarketing-Genossenschaft angestellt worden. „Sie wollen es ausprobieren“, so Zehetner. Dem Christkindlmarkt komme so mehr Bedeutung zu. Bislang fand er in Penzberg traditionell immer nur am Samstag des ersten Adventswochenendes statt.

Für den Laternenmarkt im November bedeutet dies aber das Aus. Laut Ordnungsamtsleiter Peter Holzmann ist das ebenfalls mit der Stadtmarketing-Genossenschaft abgesprochen. Kirchweihmarkt, Laternenmarkt und Christkindlmarkt seien ohnehin zu nah beieinander gelegen. Gesetzlich gestattet sind im Jahr vier verkaufsoffene Sonntage. Deshalb musste eine Veranstaltung entfallen, um den Christkindlmarkt auf den Sonntag verlängern zu können.

Den Laternenmarkt hatte es im vorigen Jahr zum neunten Mal gegeben – er gehörte zu den stimmungsvollsten in Penzberg. Am Stadtplatz hingen an den Marktsonntagen Hunderte von kleinen Laternen. Der Erlös aus den Laternen-Verkauf ging jedes Jahr an eine andere soziale Einrichtungen. Im vergangenen November profitierten davon die Spatzennest-Kinderkrippe und Flüchtlingskinder.

Der Verlegung des verkaufsoffenen Sonntags auf den Christkindlmarkt – er findet heuer am 26. und 27. November statt – stimmte der Penzberger Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung geschlossen zu. CSU-Fraktionsvorsitzende Christine Geiger schlug vor, am Samstagvormittag keine Parkgebühren in der Innenstadt zu verlangen (ab 12 Uhr ist das Parken ohnehin frei). Dies stieß auf Zustimmung im Gremium. Ordnungsamtsleiter Holzmann wird dies nun veranlassen. SPD-Fraktionschef Adrian Leinweber hätten zwar lieber gesehen, wenn stattdessen die Stadtbusfahrten kostenlos wären. Das, so Bürgermeisterin Zehetner, käme der Stadt aber teurer als Gratis-Parken.

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