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Fête bavarois: Zum Abschluss richtete die Stadt Langon ein bayerisches Fest für die Gäste aus Penzberg aus. 

Städtepartnerschaft

Penzberger Fußball-Jubel in Frankreich

Penzberg - 41 Penzberger reisten vorige Woche für fünf Tage nach Langon. Dort wagten sie kulinarische Abenteuer und verfolgten das EM-Viertelfinale unweit von Bordeaux.

Schwimmen im Atlantik, Kajakfahren, eine Bootsfahrt mit Dinner auf der Garonne – ein Höhepunkt jagte den nächsten beim Besuch der Partnerstadt Langon, erzählte Alexandra Link-Lichius begeistert. Die Delegation aus 41 Penzbergern, darunter acht Jugendliche, die sich vergangenen Donnerstag auf den Weg nach Frankreich gemacht hatte, war am Montag von der fünftägigen Reise nach Penzberg zurückgekehrt. Um die französische Kultur intensiv zu erleben, waren die Penzberger bei Gastfamilien untergebracht. 

Unter den acht Jugendlichen waren Schüler der Realschule in Penzberg und Schlehdorf sowie des Gymnasiums, sagte Link-Lichius. Das soll der Besuch auch erreichen: Die „Jumelage“, die Partnerschaft zwischen Penzberg und Langon, außerschulisch zu fördern, sie neben dem regulären Austausch am Gymnasium zu etablieren. Ob der französischen Sprache mächtig oder nicht – „man begegnete sich mit Herzlichkeit. Egal wie alt, wir haben zusammen getanzt und gelacht“, sagte Link-Lichius. Einer der Ausflüge des Programms führte zur Halbinsel Cap-Ferret am Atlantik, wo die Gruppe wandern und schwimmen ging. Das gemeinsame Baden, ein Strand, an dem der Sand weiß und weich war – ein Ausflug, den Bürgermeisterin Elke Zehetner als Höhepunkt empfand. Auch der Besuch einer Austernzucht gehörte zum Programm, auf der eine Wein- und Austerndegustation nicht fehlen durfte. Kulinarisch mutig war die Gruppe auf der Fahrt geworden – so probierten sogar die Jugendlichen einige für den bayerischen Gaumen ungewohnte „Schmankerl“: Tomatensaft im Flugzeug, Austern und sogar Schnecken, die es beim bayerischen Abschlussfest „Fête bavarois“ der Stadt Langon am Sonntag gab. „Viele waren der Meinung, dass es wie ein Stück Rindfleisch schmeckt“, sagte Link-Lichius. 

Abenteuerlich, aber auf sportliche Weise, ging es beim Kajakfahren und Baumklettern zu, das der Kletterclub in Langon für die Gruppe organisiert hatte. Ein „Wahnsinnsdinner“ habe es auf einer Bootsfahrt auf dem Fluss Garonne gegeben. Der Abend war ein herausragendes Gemeinschaftserlebnis, wie die Bürgermeisterin fand: „Nur einen Steinwurf“ von Bordeaux entfernt, wo das EM-Spiel Deutschland gegen Italien im Stade Matmut-Atlantique ausgetragen wurde, schipperte die Delegation über den Fluß. Entgehen ließen sie sich das Viertelfinale aber nicht. Im Gegenteil: Auf zwei kleinen Smartphone-Displays, zeitverzögert, bangten sie beim Elfmeter mit – und jubelten am Ende. Schon bei der Rückfahrt nach Penzberg, sagte Zehetner, begannen die Teilnehmer, das Programm für den nächsten Besuch zu planen. Allerdings diesmal für die Langoner, die 2017 nach Penzberg kommen.

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