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Das Krankenhaus Penzberg; rechts der bereits im Januar fertiggestellte OP-Trakt. Nun ist auch das ambulante OP-Zentrum fertig.

Krankenhaus Penzberg: Ambulantes OP-Zentrum ist fertig

Penzberg - Am Krankenhaus Penzberg steht das neue ambulante OP-Zentrum vor der Fertigstellung. Der Umbau verlief schneller als gedacht.

Die Zeit der großen Baustellen am Penzberger Krankenhaus ist vorbei. Zehn Monate nach Eröffnung des neuen Anbaus mit zwei OP-Sälen im vergangenen Januar steht nun auch – schneller als gedacht – das ambulante OP-Zentrum kurz vor der Fertigstellung.

Das ambulante OP-Zentrum ist dort entstanden, wo sich früher die alten Operationssäle der Penzberger Klinik befanden. Kernstück ist ein OP-Saal, in dem kleinere Eingriffe vorgenommen werden können. Gedacht ist er in erster Linie für ambulante Eingriffe – die Patienten kommen in der Früh, melden sich an der eigens eingerichteten Rezeption, werden operiert und verlassen das Haus nach dem Aufwachen wieder. Zum ambulanten OP-Zentrum gehört ein Aufwachraum mit fünf Plätzen, die auch für Patienten aus den großen OP-Sälen sind, insbesondere für Patienten.

Ab 7. November, so der Zeitplan, kann in dem ambulanten Eingriffsraum operiert werden. Am Dienstag führten Klinik-Geschäftsführer Claus Rauschmeier, der technische Leiter Robert Ellbauer, das Architekten-Ehepaar Sebastian und Sabine Sefzig sowie die Chefärzte Dr. Florian Brändle und Dr. Rainer Miksch durch die neuen Räume. In Kürze wird der Eingriffsraum gereinigt und steril gemacht.

Im vergangenen Januar war nach nur neun Monaten ein Anbau mit zwei neuen OP-Sälen fertiggestellt worden. Weitere zehn Monate dauerte es nun, bis auch das ambulante OP-Zentrum im Altbau vor der Fertigstellung steht. Das sind zwei Monate eher, als erwartet, hieß es gestern. Die Klinik, sagte Geschäftsführer Rauschmeier, habe nun ein OP-Zentrum auf neuestem Stand. Insgesamt wurden ihm zufolge in den knapp zwei Jahren neun Millionen Euro investiert, jeweils die Hälfte für den neuen OP-Anbau und für das ambulante OP-Zentrum.

Es sei eine „zukunftsweisende Investition“, sagte Rauschmeier. Er dankte sowohl der Muttergesellschaft, der „Kreiskrankenhaus Starnberg GmbH“, und dem Landkreis Starnberg als auch der Stadt Penzberg und dem Landkreis Weilheim-Schongau. Die beiden letzteren hatten jeweils eine halbe Million Euro zugeschossen.

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