Nepal-Hilfe, die zweite

Penzberg - Drei Penzberger hatten 2015 in Nepal nach dem großen Erdbeben eine Hilfsaktion auf die Beine gestellt. Nun starten sie ein zweites Projekt.

Das Trio aus Penzberg hatte im April vergangenen Jahres viel Glück gehabt. Als im Norden des Landes die Erde bebte, war das Ehepaar Christina und Benjamin Fürst sowie dessen Schwester Sandra Schröter mittendrin gewesen. Sie befanden sich auf einer Trekkingtour und fanden Zuflucht im Bergdorf Thulo Syabru. Zu Hause in Deutschland initiierten die jungen Oberbayern eine Spendenaktion für die Dorfbewohner. Knapp 32 000 Euro kamen zusammen, allein 17 520 Euro sammelte das Trio. Das Geld wurde an die Dorfbewohner weitergeleitet. Benjamin Fürst meldet jetzt den Abschluss des Projekts in Thulo Syabru. Mit dem Geld wurde auch ein ganz wichtiges Projekt für das abgelegene Dorf umgestezt: Es wurde eine Zufahrtsstraße gebaut. Die rund 15 Kilometer lange Straße war im Mai fertig und die Strecke wurde bereits offiziell eröffnet.

Für die Penzberger ist das Kapitel „Nepal“ damit jedoch nicht beendet. Man unterstütze nun ein neues Projekt, erzählt Fürst. Diesmal geht es um ein Nachbardorf: Syaphru Bensi. Dort hat Sunil Tamang, ein 24-jähriger Einheimischer, eine besondere Hilfe zur Selbsthilfe gestartet. Die Einwohner sollen 22 erdbebensichere Häuser errichten - und zwar „unabhängig von der Regierung“, wie Fürst sagt. Dafür macht sich der Nepalese zu einer Werbetour in Europa auf. Auch in Penzberg ist er zu Gast: Am 16. Juni findet um 19.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche ein Benefizkonzert mit dem Posaunenchor statt - Tamang ist vor Ort, um zu berichten.

Andreas Baar

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