Bei Sindelsdorf: A95 nach Kollision gesperrt

Sindelsdorf/Penzberg - Zu zwei Unfällen kam es auf der A95, einer davon nahe Sindelsdorf. Die Autobahn musste kurzzeitig komplett gesperrt werden. Gesamtschaden: rund 55.000 Euro.

Die zwei Unfälle auf der Autobahn München-Garmisch ereigneten sich beide am Dienstagnachmittag, der erste nahe Sindelsdorf.

Gegen 14 Uhr war ein 85-jähriger Mann aus Grainau mit seinem BMW in Fahrtrichtung Garmisch unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Sindelsdorf wollte er laut Polizei einen auf der rechten Fahrspur befindlichen Lkw überholen. Beim Wechsel auf die Überholspur, so die Polizei weiter, übersah er jedoch den von hinten herannahenden Renault eines 32-jährigen Mannes aus dem Landkreis Starnberg. Dieser konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern, prallte zuerst gegen den BMW und anschließend gegen die Mittelschutzplanke. Von dort wurde der Renault wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und touchierte noch den auf der rechten Spur fahrenden Lkw.

Beide Fahrzeugführer erlitten bei dem Unfall laut Polizei leichte Verletzungen. Sie wurden ins Krankenhaus Penzberg eingeliefert. An den beiden Pkw entstand Totalschaden, der Lkw wurde nur leicht beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen der Polizei mindestens 40.000 Euro betragen.

Die A95 musste für zirka 15 Minuten total gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Sindelsdorf ausgeleitet, anschließend auf dem Pannenstreifen vorbeigeleitet. Die Aufräumarbeiten waren nach knapp zwei Stunden beendet. An der Unfallstelle kümmerten sich die Feuerwehren Penzberg und Sindelsdorf um die Absicherung und Umleitung.

Kurz vor 16.30 Uhr kam es in der anderen Fahrtrichtung zu einem weiteren Verkehrsunfall. Nahe der Raststätte Höhenrain und der Anschlussstelle Schäftlarn fanden gerade Mäharbeiten auf dem Mittelstreifen statt. Dazu war die Fahrbahn auf die rechte Fahrspur beschränkt und die Geschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer reduziert. Eine 19-jährige Fahranfängerin befand sich laut Polizei mit ihrem Audi auf der rechten Fahrspur und bremste aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzung das Fahrzeug vermutlich zu stark ab. Der Wagen geriet ins Schlingern, worauf die junge Frau die Kontrolle verlor und mit dem Pkw nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort prallte der Audi in die Leitplanke und anschließend gegen ein auf dem Pannenstreifen befindliches Sicherungsfahrzeug der Baustelle.

Bei dem Unfall wurden sowohl die junge Frau als auch ihr 21-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Sie kamen ins Krankenhaus Wolfratshausen. Sowohl an dem Audi als auch an dem Sicherungsanhänger entstand Totalschaden, laut ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Gesamtschaden zirka 15.000 Euro. Die Absicherung der Unfallstelle wurde durch die Feuerwehr Höhenrain übernommen. Nach Bergung der Fahrzeuge konnte die Autobahn nach zirka einer Stunde wieder komplett freigegeben werden.

wos

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolfoto)

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