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Wenn es nach der Penzberger SPD geht, soll das Wellenbad weiterhin ein Familienbad bleiben. 

Jahresversammlung der Penzberger SPD

Wellenbad soll Familienbad bleiben

Penzberg – Wie geht es mit dem Wellenbad weiter? Darüber diskutierte nun auch die Penzberger SPD in ihrer Hauptversammlung. 

Tenor der Genossen war, das Bad als familienfreundliche Freizeiteinrichtung zu erhalten. „Wir brauchen etwas für Kleine und Große“, sagte Evi Mummert. Es solle nicht nach Senioren und Kindern getrennt werden, sondern eine Kombination für beide Generationen geschaffen werden. Adrian Leinweber sprach sich für den Neubau des Schwimmbades aus. „Es soll ein Familienbad sein, das man sich leisten kann“, sagte er. Die Entscheidung solle breit mit der Bevölkerung diskutiert werden, jedoch dürfe nicht zu viel Zeit verloren werden. „Wir blasen jeden Tag, an dem nichts passiert, Geld in die Luft“, sagte er. Auch sollten bezüglich Neubau und Sanierung Rechenbeispiele geleistet werden, um die Bevölkerung über die Kosten beider Varianten zu informieren.

Thomas Link unterstrich den Stellenwert des Bades: „Das ist eine Investition in die nächste Generation, wenn man so ein Bad hat“, sagte er. Penzberg solle für junge Menschen attraktiv bleiben. Dabei müsse aufgepasst werden, dass die Bürger nicht ihre momentanen Bedürfnisse befriedigten, sondern auch junge Leute berücksichtigt werden.

Pauline Link äußerte den Wunsch, nicht nur ein Lehrschwimmbecken einzuplanen. Sollte die Bevölkerung in die Entscheidung über die Zukunft des Wellenbads einbezogen werden, plädierte die Jugendliche, solle das Wahlalter auf 14 Jahre gesenkt werden.

Einig waren sich die Genossen in ihrer Abneigung gegen die Straßenausbaubeitragssatzung, kurz STRABS. Es könne nicht sein, dass eine Stadt wie Penzberg die Bürger mit einer Satzung gängle, die keiner wolle, sagte Adrian Leinweber. Da die Satzung in der Gemeindeordnung niedergeschrieben sei, müsse über eine Petition nachgedacht werden, so der Ortsvorsitzende Markus Kleinen.

Altbürgermeister Hans Mummert sagte, die Bürger müssten klar und deutlich über das Schreckgespenst „STRABS“ informiert werden. Jeder Bürger meint, er muss bezahlen, wenn ein Loch auf der Straße aufgemacht wird, sagte er. Die Satzung greife jedoch nur, wenn ein Vollausbau notwendig sei. Die hiesigen Häuslebauer dürften nicht verrückt gemacht werden, unterstrich Mummert.

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