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Michael Bernwieser erhielt die Urkunde von Hannah Rüther. Mit dabei (v.l.): Pfarrer Mladen Znahor, Maj Kielgas-Weiss und Sonja Seyfried. 

Gemeinde ist jetzt „Fairtrade Town"

Seeshaupt ist die Nummer 101 in Bayern

Seeshaupt – Nachdem Iffeldorf die Nummer 99 der „Fairtrade Towns“ in Bayern wurde, ist Seeshaupt seit vergangenen Freitag die Nummer 101, nachdem eine Stadt in Franken der Gemeinde am Starnberger See bei der Nummer 100 zuvorgekommen war. In Deutschland ist Seeshaupt auf dem Platz 439.

Die Auszeichnung „Fairtrade Town“ – das englische Town steht hier für „Kommune“ – bekommen Gemeinden, in denen fair gehandelte Produkte in Geschäften angeboten und in gemeindlichen Einrichtungen verwendet werden. Verliehen wird die Auszeichnung in Form einer Urkunde, die der Gemeinde dies bescheinigt.

Fair gehandelte Produkte sind nicht nur Lebensmittel, sondern auch andere Güter, für die die Erzeuger einen ihrer Arbeit entsprechenden Preis bekommen. Kaffee und Kakao sind zwei Produkte, die bekannt dafür sind, dass die Erzeuger ausgebeutet werden. Deshalb hat sich die Fairtrade-Bewegung, die in Deutschland vom gemeinnützigen Verein „TransFair“ vertreten ist, laut Hannah Rüther auch zunächst auf diese beiden Produkte spezialisiert. Schokoladen und Kaffee mit dem runden Fairtrade-Logo in Schwarz, Blau und Grün sei heute bereits in vielen Geschäften zu finden. Die TransFair-Mitarbeiterin überreichte Bürgemeister Michael Bernwieser im Rahmen einer Feier, die von einer Kindergruppe musikalisch gestaltet wurde, die Urkunde.

Der Vorteil – für die Erzeuger von Produkten aus fairem Handel ist gleichzeitig ihr Nachteil – für die Verbraucher: Sie sind etwas teurer. In diesem Zusammenhang wundert sich Sonja Seyfried, die Sprecherin der Fairtrade-Gruppe, dass es außer Sees–haupt bisher noch keine Gemeinde am Starnberger See geschafft habe, die Auszeichnung zu bekommen. Nach ihrer Einschätzung leben rund um den See viele Menschen, die sich den Mehrpreis leisten könnten – nicht nur bei Kaffee und Schokolade.

In Seeshaupt werden Fairtrade-Produkte jetzt in der Gemeindeverwaltung, in der Schule, im Pfarrgemeinderat, in vier Vereinen, in einem Hotel und in einem gastronomischen Betrieb verwendet. Außerdem können sie in einen Hofladen, einem Getränkemarkt, einem Markt einer Ladenkette und im Bürgersupermarkt gekauft werden. 

Alfred Schubert

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