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Bei Jutta Liebmann laufen die Fäden für die Aktion „40 Tage, 40 Aktionen, 40 Jahre“ zum 40-Jährigen der Weilheimer Fußgängerzone zusammen.

Interview

40 Jahre Fußgängerzone Weilheim: "Ich freue mich auf alles"

„40 Jahre, 4 Wochen lang, 40 Aktionen“ lautet das Motto der Veranstaltungsreihe, mit der in Weilheim das 40-Jährige der Fußgängerzone gefeiert wird. Ein Interview mit Jutta Liebmann, Leiterin des Amtes für Standortförderung, Kultur und Tourismus im Rathaus.

Frau Liebmann, wie groß ist denn die Bandbreite bei den Aktionstagen? 

Sehr groß. Es gibt Veranstaltungen, die für den Zeitraum bereits geplant waren, wie den „Tag des Sports“. Dann gab es von unseren Geschäften viele Ideen und Vorschläge, die ich zu Schwerpunkten zusammengefasst habe und teilweise passend dazu Projektpartner gesucht habe – beispielsweise beim „Kinderspaßtag“. Neben den Aktionen der Firmen – es beteiligen sich weit über 40 – sind weitere Angebote geplant: zum Beispiel eine spezielle Stadtführung, bei der Dr. Joachim Heberlein auf Veränderungen in der Innenstadt eingeht. Unbedingt zu erwähnen ist das neu entstehende Lichtkunstfestival.

Und was aus dem Programm hat es in Weilheim ansonsten noch nie gegeben? 

Dazu gehört die „Afterworkparty“, an der sich eine ganze Reihe Geschäfte und Dienstleister beteiligen. Deren Angebot reicht von der kleinen Massage über eine Modenschau bis zum Barbetrieb mit Livemusik. Bei der „Zaubernacht“, die es ja schon gegeben hat, ist diesmal auch die Obere Stadt einbezogen. Dort soll es unter anderem einen „Lichterzauber“ mit Kerzen geben, so dass eine besondere Atmosphäre geschaffen wird. Etwas Neues ist auch die Bilderprojektion von Emanuel Gronau unter dem Titel „40 Jahre Lebensgefühl“, zu der es Livemusik gibt. Das wird ein richtig schöner Abend. Neu sind auch das „Tagblatt Charity Street Festival“ und der Rabatttag „Black Friday“.

Auf was freuen Sie sich persönlich besonders? 

Ich freue mich auf alles. Weil die Aktionen so unterschiedlich sind, ist jede für sich interessant. Für mich ist ja auch noch vieles neu, da ich erst seit heuer in Weilheim arbeite.

War es schwierig, das Programm zusammenzubekommen? 

Es war sehr sportlich, da ich erst am 1. April meine Stelle angetreten habe. Ich hatte also nur einen kurzen Zeitraum zur Verfügung, zumal seit Juli schon Urlaubszeit war und weniger Ansprechpartner da waren. Die Resonanz war unglaublich toll. Der Aktionskreis Innenstadt und der Standortförderverein haben mich von Anfang an unterstützt. Es war ein super Start für mich.

Wo lagen denn die besonderen Herausforderungen bei der Planung? 

Eigentlich darin, dass sie zeitintensiv ist. Es sind einfach viele Kleinigkeiten abzuklären. Das gehört dazu.

Was erhofft sich die Stadt von den Aktionstagen? 

Ein schönes Miteinander und Strahlkraft nach außen – Weilheim ist schließlich eine tolle Einkaufsstadt. Ich wünsche mir, dass sich auch aus dem einen oder anderen Format, das wir jetzt erleben, etwas Beständiges entwickelt. Ich habe bei den Vorbereitungen viele Akteure kennengelernt, mit denen ich sicher weiter zusammenarbeiten werde.

Gibt es etwas, das aus Ihrer Sicht an der Fußgängerzone noch verbessert werden könnte? 

Die Fußgängerzone ist aus meiner Sicht nicht das Thema, vielmehr geht es für Weilheim darum, sich als Einkaufsstadt besser zu positionieren. Wir werden überlegen, woher wir weitere Kunden anziehen können. Heute muss man clever agieren, um auf sich aufmerksam zu machen. Durch gemeinsame Aktionen und ein gemeinsames Marketing bekommen die Gewerbetreibenden eine größere Reichweite.

Interview: Stephanie Uehlein

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