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Tag des Sports in Weilheim

40 Jahre Fußgängerzone Weilheim

Afterwork in der Innenstadt & Tag des Sports in Weilheim

Mit „Afterwork in der Innenstadt“ gehen am kommenden Donnerstag, 22. September, die Feiern zum 40-Jährigen der Weilheimer Fußgängerzone in die zweite Runde. Danach folgen Schlag auf Schlag ganz verschiedene große und kleine Aktionen.

Weilheim – So gibt es das „Café del Mar“ mit der Stadtwette am Freitag, den „Tag des Sports“ am Samstag und die Elektroauto-Rallye „eRUDA“ (siehe Text auf der übernächsten Seite) am Sonntag. Die Weilheimer, aber natürlich auch Besucher aus anderen Orten können sich also auf ein breitgefächertes Programm freuen.

„Afterwork in der Innenstadt“ am 22. September

Ob „Relax-Ayurveda-Massage“ beim Modegeschäft „Sigrid Guggemos“ oder „Afterwork-Führung“ im Stadtmuseum: Schon allein beim „Afterwork in der Innenstadt“ (Beginn: 18 Uhr) werden ganz unterschiedliche Ideen umgesetzt – und zwar nicht nur in der Fußgängerzone. Die „Vereinigten Sparkassen“ warten mit Livemusik und einem Barbetrieb auf, bei der Boutique „Schonschön“ sorgt „DJ Raider“ für Unterhaltung. Prosecco gibt’s beim „Wohnstudio Christa Kriesmair“ und beim Edelmetallhandel „Baritli“, und auch der „Der Weinladen Instinsky“ ist beim „Afterwork in der Innenstadt“ mit von der Partie. Unter dem Motto „Schick und fit in den Abend“ steht die gemeinsame Aktion des Modehauses „K&L“ und des Fitnessstudios „FitLife“ auf dem Marienplatz. Dem Thema „Urlaubsträume“ widmet sich das Reisebüro „Simader“. Und Make-up-Auffrischung ist bei der Parfümerie „Wiedemann“ angesagt.

Stadtwette und Lounge-Feeling am 23. September

Die CSU Weilheim hat dann für Freitag, 23. September, große Pläne für „das Wohnzimmer von Weilheim“, wie Ortsvorsitzender Frank Dittmann den Marienplatz auch nennt: Sie richtet die Bereiche „Café del Mar“ und „Lounge in the City“ ein, wo es sich die Besucher etwa bei einem Wein gemütlich machen können. Zudem veranstaltet die CSU eine Stadtwette, bei der sie die Weilheimer herausfordert. Zeigen mindestens 40 Teilnehmer allein oder in Gruppen auf der Bühne kleine künstlerische Darbietungen (die Palette darf von Musik und Gesang über Poesie bis zu Humoristischem reichen), hat die CSU ihre Wette verloren. Dann seilen sich mindestens vier ihrer Mitglieder gegen 20 Uhr vom Turm der Stadtpfarrkirche ab – ein Spektakel, das von Alpenverein und Technischem Hilfswerk unterstützt wird. Im weiteren Verlauf des Abends tritt Sängerin „Lisa“ mit Band auf. Die Teilnehmer der Stadtwette können die überdachte Bühne ab 17 Uhr nutzen. „Ich bin selber total gespannt, was kommt“, so dritte Bürgermeisterin Angelika Flock (CSU) über die Wette. Wenn am Freitag auf dem Marienplatz von 17 bis 23 Uhr gefeiert wird, ist auch der mehrfach ausgezeichnete Koch Günter Großegger mit dabei. Den Besuchern wird Kulinarisches von einem amerikanischen Smoker angeboten. Und der „Dachsbräu“ ist mit einem Bierstand vor Ort. Auch andere Aktionen gibt es am Freitag im Rahmen des Festprogramms: der Spendenmarathon des Sportgeschäfts „Hapfelmeier“, Modenschauen beim Kaufhaus „Rid“, und beim Modegeschäft „Sigrid Guggemos“ geht es um „Mode im Wandel der Zeit“.

„Tag des Sports“ am 24. September

Die Großveranstaltung am 24. September dürften viele Weilheimerinnen und Weilheimer schon kennen: den „Tag des Sports“, der heuer zum dritten Mal stattfindet und ebenfalls von der CSU organisiert wird. Vom Ballettstudio bis zur Wasserwacht reicht die Liste der Teilnehmer, die sich bei dieser Veranstaltung auf dem Marienplatz und dem Kirchplatz präsentieren. Es gibt ein umfangreiches Bühnenprogramm, aber auch zahlreiche andere Attraktionen wie einen Hindernisparcours, ein Gesundheitsquiz und einen aufblasbaren Kletterturm. Sogar ein Segelflugzeug ist zu sehen. Zahlreiche Sponsoren unterstützen den „Tag des Sports“, dessen frühere Auflagen laut Marion Lunz-Schmieder durchaus Früchte trugen: Aus Rückmeldungen wisse sie, dass Kinder bei dem Aktionstag „ihre Sportart entdeckt haben“, so die CSU-Vorstandsfrau. Gelegenheit, diverse Sportarten kennenzulernen, besteht am Samstag von 10 bis 15 Uhr.

Rückkehr der Autos in die Fußgängerzone: Elektroautos der "eRUDA" auf dem Marienplatz

Am Sonntag können in der Altstadt von Weilheim E-Autos besichtigt werden.

Am Sonntag, 25. September, wird es in der Weilheimer Fußgängerzone zugehen wie mehr als 40 Jahren: Autos werden werden Richtung Marienplatz und Kirchplatz fahren und die Plätze in einen Parkplatz verwandeln. Auf den ersten Blick wird man denken können, die alten Zeiten wären zurückgekehrt. Aber nur auf den ersten Blick. Beim genaueren Hinsehen - und vor allem beim Hinhören und Hinriechen - wird man den Unterschied feststellen. Die Auto fahren fast lautlos, außer dem Abrollgeräusch der Reifen auf den Pflastersteinen ist nichts zu hören. Und es fehlt der typische Geruch nach Benzin- und Dieselabgasen. Beim genaueren Hinsehen wird der Betrachter auch feststellen, das es sich um Autos mit Elektromotor handelt. Sie nehmen an der eRUDA - das Kürzel steht für "elektrisch rund um den Ammersee" - teil und machen auf ihrer Fahrt durchs Oberland in Weilheim für ein paar Stunden Station. Veranstalter der Aktion in der Weilheimer Fußgängerzone, über die Bürgermeister Markus Loth die Schirmherrschaft übernommen hat, ist "Mobil ohne Fossil".

Am Sonntag gehört die Fußgängerzone für ein paar Stunden den Elektroautos der eRUDA - und dem interessierten Publikum.

Der gemeinnützige Verein hat sich laut Vorsitzendem Marcus Reichenberg zum Ziel gesetzt, Mobilität ohne den Verbrauch von fossilen Treibstoffen - also vor allem ohne Benzin, Diesel und Erdgas - zu fördern. Mit der Veranstaltung wird Weilheim an diesem Sonntag zum Magnet für alle, die sich für moderne Technik interessieren. In der Fußgängerzone bietet sich am späten Vormittag die Möglichkeit, Elektroautos anzuschauen und mit den Fahrern über ihre Erfahrungen zu sprechen. Anschließend kann man noch einen Abstecher zum nahe gelegenen Feuerwehrhaus machen, wohin Feuerwehr und Rotes Kreuz zum Tag der offenen Tür einladen. Auch dort wird neueste Technik vorgestellt. Der Elektroantrieb ist der ursprüngliche Antrieb von Autos. Erst zu Beginn des 20. Jahrhundert wurden die Elektromotoren von Verbrennungsmotoren verdrängt, da billiges Öl in großen Mengen verfügbar wurde. Heute geht die Entwicklung - vor allem aus Gründen des Umweltschutzes - wieder in Richtung Elektroantrieb.

Stephanie Uehlein

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