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Probe für eine „Commedia Infernale“ von Michael Ende: Das Ensemble des „Weilheimer Kellertheaters“, das am 18. November Premiere im Saal unter der Apostelkirche feiert.

„Die Spielverderber“ im Kellertheater

Ein Erbe, das zum Alptraum wird

Weilheim - Das  Kellertheater präsentiert ab Freitag sechsmal Michael Endes Stück „Die Spielverderber“.  Regie führen Michael Golf und Herbert Leistner.

Eine „Commedia Infernale“ hat der berühmte Schriftsteller Michael Ende (1929-1995) sein Theaterstück „Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren“ im Untertitel genannt. Man darf sich also auf eine etwas andere Komödie freuen, wenn das 1967 geschriebene Stück bis Ende November sechsmal in Weilheim zu sehen ist – als neue Produktion des „Weilheimer Kellertheaters“ im Saal unter der evangelischen Apostelkiche. Regie führen Michael Golf und Herbert Leistner. Ausgangspunkt dieser „Commedia Infernale“ ist, dass ein mysteriöser Wohltäter sein Erbe unter Fremden aufteilen will. Vom Träumer über die adelige Lady, den Ex-Offizier und die Dienstmagd bis zur Blinden: Jeder erhält nur ein Stück des Testaments. Um das Erbe antreten zu können, müssen sie nur all ihre Stücke zusammenfügen. Doch nun beginnt ein Ränkespiel, das in einem apokalyptischen Alptraum endet. Denn je mehr sich die Erben streiten, gegenseitig ausspielen, Komplotte schmieden, umso mehr verändert sich die Realität um sie herum. Das Schloss, der Butler, alles scheint eine organische Einheit zu sein, in welcher der Geist des Verstorbenen noch immer sein Unwesen treibt. Und auf Lügen, Betrug und Intrige reagiert er mit Verfall und Dunkelheit…  

Aufführungen

sind kommenden Freitag und Samstag, 18./19. November, und am 24., 25. und 26. November jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 27. November, um 18 Uhr im Saal unter der Apostelkirche. Karten zu 9 Euro (ermäßigt 5 Euro) gibt es im Vorverkauf beim Medienhaus-Ticketservice in der Sparkasse am Marienplatz sowie an der Abendkasse. Info: www.kellertheaterweilheim.de.

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