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Zum 21. Mal stand die „Symphonic Air Connection“ auf der Bühne.

Jahreskonzert der „Symphonic Air Connection“

Von „Laramie“ zu „Checkpoint“

Weilheim – „Zum 21. Mal in den 19 Jahren ihres Bestehens steht die ,Symphonic Air Connection’ auf der Bühne“, sagte Berthold Reitinger.  Das Jahreskonzert in der Stadthalle war eine Demonstration der hervorragenden Ausbildung, die die Musikschule bietet.

Symphonische Blasmusik unterscheidet sich grundlegend von der traditionellen Blasmusik, die eher dem Unterhaltungssektor zugerechnet wird. Mit Arrangements von Werken der Bereiche „Klassik“ und „Unterhaltung“, mehr und mehr aber auch mit eigenen Kompositionen für symphonisches Blasorchester sind vielseitige und anspruchsvolle Programme möglich. So wurde auch diesmal ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Den Vortritt ließ man dem Gast, der Jugendstadtkapelle, umsichtig geführt von ihrem rührigen Dirigenten Max Kriesmair. Nach „Laramie“, einer schwungvollen Western-Ouvertüre, folgten gefällige Arrangements mit Themen von Michael Jackson und Elton John. Die Jugendstadtkapelle verabschiedete sich mit „Checkpoint“, einer eindrucksvollen Komposition des Österreichers Fritz Neuböck. Das Publikum erklatschte sich eine schlagzeugorientierte, schwungvolle Zugabe.

Die „Symphonic Air Connection“ hat traditionell zwei Dirigenten: Arthur Lehmann und Berthold Reitinger, letztgenannter moderierte auch das Programm. Auf diesem standen nur zeitgenössische Komponisten: Ron Nelson (1929), Elliot A. del Borgo (1938-2013), Carl Strommen (1940), Carl Wittrock (1966), Otto M. Schwartz (1967) und Yosuke Fukuda (1975). Die ausgewählten Stücke forderten von den Musikern alles, was symphonische Blasmusik ausmacht: rhythmische Präzision, bunte Klangfarben, Dynamik von zarten Klängen bis wuchtige Kraftentfaltung sowie überraschende Effekte.

Der lang anhaltende Beifall wurde mit einer Zugabe belohnt, in der der Drummer nochmals sein Können zeigte. Insgesamt keine leichte Unterhaltung, sondern musikalisch anspruchsvolle Kost. Die Weilheimer Musikschulewurde einmal mehr ihrem guten Ruf gerecht.

Bernhard Küstner

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