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Stadtführung mit Esprit: Dr. Joachim Heberlein (braune Jacke) zeigte bei zwei Rundgängen auf, wie sich das Zentrum von Weilheim verändert hat. 

"Mobilitätstag“ und „Jubiläums-Stadtführung“

Mobilität zu Fuß und mit Motor

Weilheim - Moderne Fortbewegung und eine sich wandelnde Stadt standen am Samstag im Mittelpunkt. Bei regnerischem Wetter war der Zulauf beim „Mobilitätstag“ aber  eher gering – die „Jubiläums-Stadtführung“ war dagegen begehrt.

Um Sicherheit im Straßenverkehr ging es am Stand des ADFC. Dort konnten sich die Besucher unter anderem über sicheres Radfahren im Herbst und Winter informieren.

 Das regnerische Wetter hat am Samstag wohl viele Besucher davon abgehalten, zum „Mobilitätstag“ auf den Weilheimer Marienplatz zu kommen. Dort informierten im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Weilheimer Fußgängerzone der Fahrradclub ADFC, „CarSharing“ und die Stadt (Aktion „Geh weida, steig ab!“) über ihre Aktivitäten. Abgesagt hatte wegen des schlechten Wetters die AWO.

Zufrieden zeigte sich Erich Zimmermann von „CarSharing“: „Wir haben bereits einige Verträge abgeschlossen.“ Zusehends füllte sich auch die Urne mit den Preisausschreiben-Zetteln.

Dieter Schleichermacher, Kreisvorsitzender des ADFC, ging es an seinem Stand vor allem um die Sicherheit. „Das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ist wichtig, hier geht es um Rücksichtnahme“, so Schleichermacher. Am Stand waren auch Westen mit Lichtstreifen und Winterspikes zu begutachen.

Vor Ort war ein Stadtbus der Firma „Oppenrieder“, in dem Willi Parockinger (18), Weilheims jüngster Busfahrer, Kaffee und Kuchen servierte. Die angehende Fachkraft für Fahrbetrieb erklärte den Besuchern, wie effizient der Stadtbus sei, und beantwortete Fragen.

Zwei Weilheimerinnen, die es sich im Bus bei Kaffee und Kuchen bequem gemacht hatten, finden den Stadtbus „Gold wert“. Die Fahrer seien immer freundlich und hilfsbereit,so ihre Meinung.

Nicht vom Regen abschrecken ließen sich rund 40 Interessierte, die sich einer der „Jubiläums-Stadtführungen“ von Dr. Joachim Heberlein anschlossen, der mit Wissen und Witz führte. Eineinhalb Stunden dauerte der Rundgang unter dem Motto „Handel im Wandel“. „Es ist erschreckend, was sich in 50 Jahren in Weilheim geändert hat“, erklärte Heberlein. Von den vielen Geschäften, die es damals rund um die Mariensäule gab, seien nur noch drei übrig. „Der Marienplatz war damals der Handelsplatz schlechthin. Auch gab es der Wirte und Brauer gar viel“, so Heberlein. „Dagegen ist heute unsere Stadt arm dran.“ 

Inge Beutler

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