Spaß haben beim Radeln, auch das gehört zum Stadtradeln, mit dem immer ein „Radltag“ verbunden ist. Foto gro/A

Viermal um die Erde

Weilheim - Die Klimaschutzaktion "Stadtradeln" hatte in Weilheim 741 Teilnehmer

Ob in die Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen oder einfach abends gemütlich durch den Feierabend: Die Weilheimer Stadtradler legten drei Wochen lang so gut wie jeden Weg strampelnd zurück. 50 bis 100 Kilometer kamen so im Durchschnitt in der Woche für jeden Teilnehmer zusammen. Diese Bilanz zog Friederike Vogel vom Organisationsteam der Klimaschutz-Aktion, die vom 25. Juni bis 15. Juli 2016 stattfand. Mit dem „Stadtradeln“ wird auf die Emissionen des Autoverkehrs und dessen Folgen für die Umwelt aufmerksam gemacht.

„Weilheim hat beim Stadtradeln das selbstgesteckte Ziel erreicht“, so Vogel. Viermal sei der Äquator „umradelt“ worden. Die 741 Teilnehmer haben 162 642,2 Kilometer per Rad zurückgelegt. Wäre diese Strecke mit Autos gefahren worden, wären 23 095 Kilogramm des Treibhausgases Kohldioxid (CO2) in die Luft geblasen worden.

Wie viele Autofahrten durch die Aktion letztlich vermieden wurden, „können wir nicht abschätzen, aber sicher ist, dass dadurch viele kleine spritfressende Fahrten eingespart wurden“, stellt Friederike Vogel fest. Durch die Bewegung hätten die Radler sich was Gutes getan, „wobei an manchen Tagen die gesunde Bewegung durch sehr viel Nässe zu einer echten Herausforderung wurde“.

Es war ein bunter Haufen, der beim „Stadtradeln“ am Start war. Acht Stadtratsmitglieder waren darunter, vier Teams von Ämtern, zwei aus Schulen, drei aus Kindergärten, drei aus Firmen, eines von den SOS-Kinder- und Jugendhilfen, eins von Herzogsägmühle und viele aus Vereinen und Nachbarschaften.

Die größte Mannschaft mit 115 Teilnehmern stellte die Bürgerinitiative gegen eine Ostumfahrung, „Heimat 2030“. Jeweils über 700 Kilometer pro Teilnehmer legten folgende Teams zurück: „Syndikat“ (838 Kilometer), „Radl Bimbo“ (732) und „ViolAndi4ever (727).

Da das „Stadtradeln“ deutschlandweit ausgewertet wird, erfahren die Weilheimer erst im Herbst, wo sie im Bundes-Vergleich stehen.

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