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Willkommen Konstanze! Der Name des Babys von Marlies und Stephan Hiergeist (l.) ist der erste, der vom Storch verkündet wurde. Neben den Eltern: die stellvertretende Stationsleiterin Andrea Feistle (vo., l.) und Dr. Bernd Grauel (hi., l.). Auf der rechten Seite: (v.l.) Oberarzt Dr. Stephan Rutke, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Geschäftsführer Thomas Lippmann, Hebamme Ursula Kuhn, Oberärztin Dr. Christin Jablonka sowie Hebamme Ulrike Guggemos.

Krankenhaus Weilheim

Weilheimer Krankenhaus: Storch heißt Babys willkommen

Weilheim - In Zukunft weiß jeder, der am Weilheimer Krankenhaus vorbeikommt, wann ein Baby geboren wurde - eine Storchenfigur verkündet die Namen.

Ein Krankenhaus sei mit dem Gedanken behaftet, dass dort nur Kranke liegen würden. „Aber soweit ich weiß, ist eine Geburt keine Krankheit, sondern etwas, worüber man sich freut“, sagte Thomas Lippmann, der Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH des Landkreises. Und um die frohe Botschaft zu verkünden, steht nun am Eingang der Weilheimer Klinik ein zwei Meter großer und 60 Kilogramm schwerer Storch.

Bis Montag kamen dieses Jahr 148 Kinder auf die Welt, darunter Konstanze, die Tochter von Marlies und Stephan Hiergeist, die am Montag geboren wurde. Der Name von Konstanze ist der erste, der in dem Körbchen liegt, das der Storch in seinem Schnabel hält. Landrätin Andrea Jochner-Weiß nannte sie darum „Ehrenbürger“.

In Auftrag gegeben wurde die Figur bei der Firma „Werkstatt für Unbeschaffbares“ in Berlin, die bereits neun Figuren an andere Kliniken in Deutschland ausgeliefert hatte. „Der Storch sieht ein bisschen anders aus, als wir ihn uns vorgestellt haben“, sagte Jochner-Weiß. Darum soll der Korb durch eine Tafel ersetzt werden, die mit den Vornamen der Babys beschriftet werden kann. „Mindestens zwei neue Namen am Tag, das wär’ doch was“, sagte Lippmann, der betonte, dass es nach wie vor ein Kampf sei, Geburtshilfeabteilungen am Laufen zu halten. Er bekäme mit, wie Stationen deutschlandweit geschlossen würden. „Vielleicht bekommt Konstanze ja noch ein Geschwisterchen“, so der Geschäftsführer mit einem Augenzwinkern in Richtung der Mutter. Und der Storch soll ebenfalls Zuwachs bekommen: „Der nächste Storch fliegt langsam, aber stetig nach Schongau“, sagte die Landrätin. Auch in der Schongauer Klinik soll er zeigen, dass es dem Landkreis ein Anliegen ist, die Geburtenabteilung aufrechtzuerhalten.

In Weilheim ist die Geburtenstation die Hauptabteilung der Klinik – insgesamt neun Gynäkologen sind hier im Einsatz, bis zu 15 Schwestern betreuen zudem die Mütter, und fünf Hebammen arbeiten mit flexiblen Einsatzzeiten.

 

lvp

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