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Bei Gisela Waldhör wurde ein Blutgefäß behandelt. Leitender Oberarzt Michael Schierlinger und Stationsleiterin Maria Ludwig-Groh erkundigen sich nach ihrem Befinden.

Michael Schierlinger verstärkt Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Zwei Fachärzte in einem

Weilheim – Einen Neuzugang gibt es im Krankenhaus Weilheim. Seit 1. September ist Michael Schierlinger leitender Oberarzt der Gefäß- und Endovaskularchirurgie. 

Der Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie ist dem Chefarzt Dr. Peter Baumann vom Tutzinger Krankenhaus nach Weilheim gefolgt, um dort mit ihm und seinem Team die Gefäßchirurgie aufzubauen. Die sei bislang „ein weißer Fleck“ gewesen, wie Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH, sagte. Die Abteilung verfügt mittlerweile bereits über 13 Plätze, „20 plus sollen es werden“, so das Ziel von Lippmann.

Der 44-jährige Schierlinger war 20 Jahre bei der Bundeswehr und hat in dieser Zeit auch seine Facharztausbildungen absolviert. Seit 2010 war er in Tutzing tätig. Er findet vor allem moderne Behandlungsmethoden wie das Kathederverfahren, mit dem verengte Blutbahnen durchgängig gemacht werden, spannend. „Das macht viele Bypässe überflüssig“, sagte er. Er praktiziert auch weitere endovaskuläre – also das innere eines Gefäß betreffende – Techniken zur Gewährleistung des Blutflusses. Immer bekannter wird der Stent, ein Spiraldraht, der in das Gefäß eingeführt wird, um es zu stützen. „Was in der Endovaskularchirurgie an Fortschritt passiert, ist enorm“, so Schierlinger.

Mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt er bereits seit 2010 in Weilheim. Bewusst hätten sie sich für die Kreisstadt als Wohnort entschieden, sagt er, auch, weil sie so schön im Grünen eingebettet liege. Und auch von seiner neuen Wirkungsstätte ist der 44-Jährige, der in seiner Freizeit unter anderem sportlich Rad fährt, angetan: „Alle sind wahnsinnig hilfsbereit. Das Personal ist ein Schatz“, sagte er.  

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