Neubauten an Alpenstraße und Holzhofstraße

Zwei weitere Standorte für „Medele“

Weilheim - Die Stadt stimmt Anfragen des Autohauses"Medele" zu. Es kann  an der  Alpenstraße und Holzhofstraße neu bauen.

Große Pläne hat das Weilheimer „Autohaus Medele“: Das 1921 gegründete Unternehmen, das in Weilheim bereits zwei Standorte hat, will auf zwei weiteren Grundstücken bauen – an der Alpenstraße 9 und an der Holzhofstraße 27. Beiden Voranfragen hat der Bauausschuss des Weilheimer Stadtrates in seiner April-Sitzung einmütig zugestimmt.

Auf dem derzeit unbebauten Areal an der Alpenstraße (Ecke Heseloherstraße), genau zwischen den schon bestehenden Firmensitzen gelegen, will „Medele“ mittig einen Ausstellungspavillon errichten und rundherum entlang der Grundstücksgrenzen Ausstellungsflächen im Freien schaffen. Letztere sind als schräge Rampen geplant, auf denen die Autos besser zur Geltung kommen. Mit den dafür notwendigen Stützmauern zu den Nachbargrundstücken hat die Stadt kein Problem. Bauverwaltungs-Chef Manfred Stork betonte aber, dass diese Rampen vom Grundstück und nicht von den Straßen aus „bedient“ werden müssen.

Um die Verkaufsfläche zu bewerben, ist laut Anfrage geplant, zwei Stelen, drei Fahnenmasten und sechs Beleuchtungskörper aufzustellen. Grünen-Stadtrat Alfred Honisch sprach von einem „Auto-Einkaufs-Erlebnispark“: Für die Pläne habe er einerseits Verständnis, und sie seien „auch irgendwo innovativ“. „Aber ich finde es auch schade, dass man so viel Fläche für Autos verbrauchen muss“, so Honisch.

Auf dem Grundstück Holzhofstraße 27 im Gewerbegebiet Trifthof will „Medele“ im östlichen Bereich eine 44 auf 22 Meter große Lagerhalle mit Satteldach errichten (Wandhöhe 5,80 Meter). Auch dagegen gab es im Bauausschuss keine Einwände. Der westliche Grundstücksbereich soll wasserdurchlässig befestigt werden.

Dr. Claus Reindl (BfW), der Verkehrsreferent des Stadtrates, knüpfte an die Ausbaupläne eine Hoffnung: Seit längerem sei ein „Ärgernis“, dass „Europcar“-Autos, die „Medele“ vermiete, mitunter rund um den Maibaumplatz „auf öffentlichem Grund herumstehen“. Diese Fahrzeuge sollte die Firma mit den geplanten Erweiterungen auf eigenen Flächen unterbringen. 

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