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Seltener Anblick: Die Schlossbergstraße ist häufig zugeparkt.

Wessobrunn

Autoverkehr beschäftigt Gemeinderäte

Wessobrunn - Mehrere Verkehrsprobleme beschäftigen den Wessobrunner Gemeinderat. Für zwei Fälle gab es Regelungen.

Mit einigen verkehrsrechtlichen Angelegenheiten hat sich der Wessobrunner Gemeinderat beschäftigt. Betroffen waren davon alle Ortsteile.

In Forst ging es darum, zwischen dem Weiler Linden, bei dem das Ortsschild steht, und den ersten Häusern von St. Leonhard noch einmal ein zusätzliches 50-er-Schild aufzustellen, da die freie Wiese dazwischen die Autofahrer dazu verleitet, schneller zu fahren. Das Landratsamt lehnte das Ansinnen der Gemeinde ab. „Weil die Leute, die vielleicht nur 40 fahren, dann denken, sie könnten schneller fahren“, gab Bürgermeister Helmut Dinter die für ihn und die Räte unverständliche Begründung für die Ablehnung wieder. „Dabei gibt es solche Regelungen mit ähnlichen Gegebenheiten im Landkreis in Seeshaupt, Huglfing und Peißenberg“, sagte Dinter. Er erhielt von den Räten den Auftrag, bei dem Thema nicht klein beizugeben.

Zu den Akten gelegt wurde hingegen die Überlegung, an der Einmündung in Zellsee, von Forst kommend, eine Sichtschutzwand, analog zu den Wänden beispielsweise an der B2 bei Wielenbach, aufzustellen. „Die Polizei sagte, dies ist kein Unfallschwerpunkt“, erklärte Dinter.

Auch wegen Haid nahm die Gemeinde Kontakt mit den Ordnungshütern auf. Die Problemzone ist dort die Schlossbergstraße. Dort parken auf beiden Seiten der Straße Autos und behindern die Durchfahrt. „Der Winterdienst und die Landwirte haben Probleme, da durchzukommen, weil oft nur noch drei Meter Platz ist“, berichtete Dinter. Abhilfe soll jetzt eine Parkverbotszone schaffen. Halten zum Be- und Entladen oder um einen Brief in der Postagentur abzugeben, ist aber weiterhin möglich. „Das ist ein harter Einschnitt, aber wenn nichts anderes hilft, muss man das machen“, sprach sich Gemeinderat Rupert Sedlmayr für die Lösung aus. „Das gute Zureden hat ja leider nicht geholfen“, plädierte auch Erwin Köhler für die Parkverbotszone, die der Gemeinderat dann auch einstimmig beschloss.

Wie die Raser durch die Haider Ortsdurchfahrt auszubremsen sind, darüber scheiden sich dagegen weiterhin die Geister. Ein Schild „Spielende Kinder“ lehnt die Polizei ab, weil es nicht überwacht werden kann. Gegen eine Rechts-vor-links-Regelung hatten sich einst die Haider Bürger gewehrt. Und eine 30-er-Beschränkung scheint auch keine Ideallösung zu sein. Demnächst soll aber wieder das Tempo-Messgerät aufgestellt zu werden, das nach den bisherigen Erfahrungen durchaus Verbesserungen brachte, sagte Dinter.

In Wessobrunn soll zudem ein Schild an der nördlichen Zufahrt zum Klosterhof aufgestellt werden, das nur noch Anwohnern die Durchfahrt erlaubt. Immer wieder hätten Kirchgänger den engen Weg durch den Torbogen mit dem Auto befahren, was für die Hausbewohner gefährlich werden könnte – denn der Eingang befindet sich direkt im Torbogen.

Text: Roland Halmel

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