Die Fäuste fliegen am kommenden Samstag in der Adalbert-Stifter-Halle: Edelweiß Geretsried lädt zum 9. Turnier um den Integrations-Wanderpokal ein. Hier eine Kampfszene aus dem Vorjahr zwischen Milan Radulovic (Geretsried, li.) und Luca Knechtlein (BC Viking Neudettelsau). 

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Ring frei zur nächsten Runde

Geretsried - 9. Turnier um den Integrations-Pokal. Ausrichter Edelweiß erwartet Kämpfer aus 22 Vereinen.

Zum neunten Mal richtet das Team von Edelweiß Geretsried das Boxturnier um den Integrations-Wanderpokal aus. Es steht unter dem Motto „Gemeinsam gegen Gewalt“ und beginnt am kommenden Samstag, 19. November, um 13 Uhr in der Sporthalle der Adalbert-Stifter-Mittelschule.

Wieder einmal beweist sich der inzwischen hervorragende Ruf des Turniers. „23 Vereine haben Kämpfer gemeldet“, freut sich Edelweiß- und Organisationschef Waleri Weinert. Kein Wunder, denn zeitgleich läuft auch das Finale um die Deutsche Meisterschaft. Aus seinem eigenen Klub hat Weinert zwölf Kämpfer gemeldet, neben den elf Burschen und Männern auch ein Mädchen. „Das ist bisher unsere größte Mannschaft, und ich hoffe wirklich, dass sich auch für jeden ein passender Gegner findet“, erklärt der Klubchef und Trainer. Vier Asylbewerber verstärken in diesem Jahr das Team, sie wurden mit den entsprechenden Startausweisen ausgestattet.

Ein besonderer Dank gebührt einmal mehr den Sportkameraden vom TSV Peißenberg. Wie schon bei den Turnieren zuvor reisen sie vorzeitig an, bringen ihren Ring mit, bauen ihn in der Halle auf und nach dem letzten Kampf auch wieder ab. „Das ist inzwischen eine ganz große Freundschaft, die unsere Vereine verbindet. Es kostet den TSV schon viel Mühe und Zeit“, sagt Weinert dankbar.

Das Ende der Veranstaltung ist wie immer nicht abzusehen. Erst nach dem Wiegen stellt sich heraus, wie viele Kämpfe tatsächlich stattfinden können. Weinert ist „schon ganz gespannt, was dabei herauskommt“. Auf jeden Fall könne er als Gastgeber heuer „ein ganz starkes Team“ in den Ring schicken, sagt er voller Vorfreude.

Wer denkt, Weinert wäre mit der Organisation eines solch großen Turnieres bereits ausgelastet, täuscht sich. Er hat schon ein neues Projekt im Auge: „Wir wollen immer freitags um 17.30 Uhr einen kostenlosen Kurs zum Selbstschutz für Frauen und Mädchen anbieten“. Interessierte sollen sich einfach mit ihm telefonisch (01 70/3 07 91 99) oder per Mail (waleriweinert@web.de) in Verbindung setzen. reg

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