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Die Kreuzung am Waldfriedhof gilt als Unfallschwerpunkt.

Diese Baumaßnahmen sind geplant

Zu viele Unfälle: Friedhofs-Kreuzung wird gesperrt

Geretsried – Als Unfallschwerpunkt hat sich die so genannte FriedhofsKreuzung in Geretsried herauskristallisiert. Um die Situation zu verbessern, muss die Straße komplett gesperrt werden.

27 Unfälle mit mehreren Schwer- und Leichtverletzten ereigneten sich dort in den vergangenen vier Jahren. Nun will die Unfall-Kommission diesen Bereich entschärfen und ordnet an, dass mehrere Bäume gefällt werden. Zusätzlich wird ein Peitschenmast aufgestellt, damit die Ampelanlge für die Autofahrer besser zu sehen ist.

Die Unfall-Kommission besteht aus Vertretern der Polizei, der Straßenverkehrbehörde und des Staatlichen Bauamts Weilheim. Die Behörden-Vertreter analysierten die Unfallstelle und kamen zu dem Ergebnis: Die Sicht auf die Ampel ist durch den dichten Bewuchs an der B 11 behindert, Bäume müssen gefällt werden. Im Gespräch war, die Kronen nur auszulichten, doch dieser Gedanke wurde schnell verworfen: „Ein Auslichten des Kronenbereichs kann wegen zur wenig übrig bleibender Substanz für ein weiteres gesundes Wachstum nicht ausgeführt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bauamts Weilheim. „Zeitnah“ wolle die Behörde neue Bäume einpflanzen lassen.

Damit all diese Arbeiten über die Bühne gehen können, wird der Bereich zwischen der Friedhofskreuzung und kurz nach dem Kreisverkehr komplett gesperrt. Um die Arbeiten wird sich die Straßenmeisterei Wolfratshausen kümmern. Eine Umleitung über die Johann-Sebastian-Bach-Straße, Sudetenstraße und Richard-Wagner-Straße wird eingerichtet.

Die Kosten in Höhe von 5000 Euro trägt der Freistaat Bayern.

pr

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Kommentare

wechselstimmung
(1)(0)

Gescheite Verkehrsführung und Optimierung der Schaltzeiten für die Ampeln reicht hier völlig aus. Jemand sollte das unsinnige Fällen gesunder Bäume stoppen!

Gelini
(1)(0)

Sind die Planer wirklich so naiv um zu meinen mit der Kettensäge die Probleme lösen zu können ? Wie hier bereits geschrieben wurde ist der Hauptgrund die Dummheit,Unfähigkeit und Rücksichtslosigkeit einiger Kraftfahrzeugführer genannt dem schliesse ich mich an. Diese Kreuzung ist übersichtlich genug, davon würde so manche Komune träumen. Hier helfen nur knallharte Geldstrafen und Führerscheinentzug sofort vor Ort.
Leider sind heutzutage die Fahrschulen keine große Hilfe wenn man beobachtet wie selbst diese die Kreuzung passieren. Die Fahrschüler bekommen ja schon beigebracht anderen die Vorfahrt zu nehmen, ist mir mehrfach selbst passiert.
Diese Steuergelder für einen Umbau sollte man vielleicht anders einsetzen wie z.B. der genannte Starenkasten

x2158996Antwort
(0)(0)

Nein, für einen Kreisverkehr fehlt der Platz. Da es sich um eine Kreuzung von einer Staatsstrasse mit einer Ortshauptstrasse handelt muss nicht nur der Durchmesser des Kreis sehr gross sein, sondern auch alle Zu- und Abfahrten des Kreis mit grossen Radien. Dann kommt man aber zu nahe an das Wohnhaus.