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Kein Zirkus ohne Clowns: Auch die farbenfrohen Kostüme machten die Vorstellungen zu einem Erlebnis.

Zirkusprojekt an der Karl-Lederer-Grundschule

400 Kinder werden zu Stars in der Manege

Geretsried - Applaus, Applaus: Eine tolle Show zeigten die 400 Kinder der Karl-Lederer-Grundschule bei einem zweiwöchigen Zirkusprojekt.

Über ein so volles Zelt würde sich mancher Wanderzirkus freuen. Der Projektcircus Mabema Versaje gastierte zwei Wochen lang auf dem Schulgelände der Karl-Lederer-Grundschule (wir berichteten). Stars in der Manege waren die 400 Schüler. Was sie innerhalb nur einer Woche bei der Artistenfamilie Hein aus Jessen in Sachsen-Anhalt gelernt haben, präsentierten sie am Mittwochabend Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden. Sogar Bürgermeister Michael Müller erwies den Zirkuskindern die Ehre.

Die neunjährige Jessica aus der vierten Klasse war eine von ihnen. Das Mädchen wirkte bei der Schlangendressur mit. Zusammen mit anderen mutigen Kindern trug sie die rund zwei Meter lange Python Willi. Anfangs habe sie Angst gehabt. Doch während der Proben habe sie gemerkt, dass Willi brav sei, erzählt Jessica. Ihr Opa Janko Kovace sagt in der Pause anerkennend: „Das ist schon eine tolle Show, die die Zirkusleute da mit den Schülern einstudiert haben.“

Neben Schlangen treten Ziegen, Tauben, Meerschweinchen und Zwergkaninchen auf. Clowns, Seiltänzer, Trapezkünstler und Fakire bringen das Publikum zum Lachen und Staunen. „Magie!“, rufen die vier Clowns, die Jeffrey Hein betreut hat, immer wieder. Jeffrey fragt sich, was denn nun bitte komme. Aus dem Hut zaubern die Kleinen eine Flasche Maggie.

Was für ein Zirkus!

Der Zirkus Hein, der 1933 gegründet wurde, verfügt über mehr als einhundert fantasievolle Kostüme, die die Familienmitglieder selbst entworfen und geschneidert haben. Ob als Seiltänzerin im weißen Tutu und mit Glitzerstirnband oder als Zauberer im schwarz-roten Frack mit Zylinder – die Mädchen und Buben sahen aus wie professionelle Zirkusartisten. „Es ist unglaublich, wie manche in dieser Projektwoche aufgeblüht sind“, sagt Konrektorin Heidi Dodenhöft über ihre Erstklässler. Ein sehr schüchternes Mädchen habe sich am Ende eine spektakuläre Nummer am Trapez zugetraut. Alle Kinder hätten eine wunderbare Lektion in Sachen Disziplin, Zusammenhalt und Selbstbewusstsein erhalten.

Tanja Lühr

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