Deutscher Bus stürzt nach Kollision in die Tiefe
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Ein schwerer Busunfall hat sich am Freitagabend am Zirler Berg ereignet.
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Ein schwerer Busunfall hat sich am Freitagabend am Zirler Berg ereignet.

Busfahrer verhinderte wohl großes Unglück

Schwerer Busunfall am Zirler Berg: Münsinger beteiligt

Münsing/Zirl - Am Zirler Berg (Tirol) hat sich am Freitag ein schwerer Busunfall ereignet. Der Busfahrer hat wohl ein schlimmes Unglück verhindert. Ein Münsinger (67) war mit seinem BMW beteiligt.

Ein 67-jähriger Münsinger war beim schweren Busunfall am Freitagabend am Zirler Berg beteiligt. Sein BMW ist beschädigt worden, berichtet die Polizei in Zirl auf Nachfrage unserer Zeitung. Zudem hat ein 48-jähriger Wolfratshauser zum Unfall als Zeuge ausgesagt.

Münchnerin (18) kollidiert mit Reisebus

Bei dem Unfall mit einem bayerischen Reisebus in Tirol waren Freitagabend zwei deutsche Frauen schwer verletzt worden. Mehrere weitere Menschen wurden leicht verletzt, wie das Tiroler Rote Kreuz mitteilte. Der Doppeldeckerbus aus Augsburg mit 29 Insassen war nach Polizeiangaben in der Nähe von Innsbruck mit einem Auto aus Deutschland zusammengestoßen. Eine 18-jährige Münchnerin am Steuer und ihre Mutter als Beifahrerin wurden schwer verletzt.

Die Münchnerin war aus bislang ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Reisebus geprallt.  Die Rettungskräfte mussten die beiden Insassinnen mit einer Metallschere aus dem Wrack des Autos bergen. Eine der beiden verletzten Frauen wurde in eine Tiroler Klinik gebracht, die andere in das Unfallkrankenhaus Garmisch. Sie konnten am Samstagnachmittag noch nicht zum Unfallhergang befragt werden.

Nach der Kollision rutschte der Bus, der talaufwärts auf dem Zirler Berg unterwegs war, laut Behördenangaben zunächst zurück. Dabei stieß er mit drei weiteren Autos zusammen, ehe das Fahrzeug zehn Meter eine Böschung hinabrutschte. Einer dieser Autos war der BMW des Münsingers, die weiteren Fahrer kommen laut Polizei aus Regensburg (49 Jahre alt) und München (77 Jahre alt).

Der Busfahrer scheint ein Unglück verhindert zu haben

Der Busfahrer scheint Schlimmeres verhindert zu haben. Laut dem Busreiseverband RDA schaffte es der Busfahrer mit seiner schnellen Reaktion, ein größeres Unglück zu vermeiden. Er habe das Fahrzeug so in die Bäume an dem Hang schlittern lassen, dass der Bus nicht umgekippt sei. „Die Fahrgäste im Bus hatten großes Glück“, sagte ein Sprecher des Roten Kreuz. Insgesamt wurden nach Behördenangaben etwa zehn Menschen leicht verletzt. Im Bus selbst wurde nach Angaben der Augsburger Polizei nur einer der Insassen leicht verletzt. Die Feuerwehr brachte die Passagiere nach der Bergung in eine Raststätte. Ein Ersatzbus aus Augsburg war für den weiteren Transport am Abend bereits nach Tirol unterwegs.

Die Reisenden im Alter von 40 bis 75 Jahren aus der Region Augsburg waren auf dem Rückweg aus dem italienischen Ort Abano Terme. Die Tour wird laut dem Busunternehmer jede Woche gefahren, die Gäste buchten ihre Reisen aber einzeln und seien in unterschiedlichen Hotels untergebracht. Änderungen am Fahrplan werde es nicht geben. „Ich denke auch, der Busfahrer wird eine neue Tour diese Woche fahren, wenn er das möchte“, sagte Geschäftsführer Philipp Hörmann.

Insgesamt waren den Angaben zufolge mehr als 200 Helfer von Polizei, Rettung und Feuerwehr im Einsatz. Der Zirler Berg war bis nach 4 Uhr morgens in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Weitere Bilder von der Unfallstelle finden Sie hier.

dor/dpa

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