Ziehen an einem Strang: Bei der Disziplin „Tauziehen“ bewiesen die Sechstklässler des Geretsrieder Gymnasiums neben Kraft ihren Teamgeist und Gruppenzusammenhalt. foto: lippert

Wagenrennen, Waffenlauf und Weitsprung

Geretsried - Der Geschichtslehrer Andreas Ofenbeck holt die „Olympischen Spiele“ ans Geretsrieder Gymnasium.

In sechs olympischen Disziplinen kämpften gestern 180 Schüler des Geretsrieder Gymnasiums um „Ruhm, Ehre und die Anerkennung der ganzen Klasse“, wie Andreas Ofenbeck weiß. Der 26-jährige Geschichtslehrer hat den Projekttag „Olympische Spiele“ ins Leben gerufen.

„Ich habe so eine ähnliche Veranstaltung an einer anderen Schule gesehen“, so Ofenbeck auf die Frage nach der Idee für den Wettbewerb. „Mein Ziel war es, mit den Mädchen und Buben fächer- und klassenübergreifend zu arbeiten“, sagte der Pädagoge. Dies sei nur möglich gewesen, „weil das Geretsrieder Gymnasium innovativ und modern ist“. Bei der Umsetzung der Visionen unterstützt wurde der Studienrat von zehn Lehrern der Fachschaften Kunst, Sport und Geschichte.

Auf den großen Tag vorbereitet haben sich die Sechstklässler im Unterricht. „In Kunst haben sie ihre Schilder und Sportoutfits gebastelt“, erklärt Ofenbeck. Die griechische Antike lernten die Gymnasiasten im Geschichtsunterricht kennen. Und für die „Kämpfe“ wurde schon seit Dezember in den Sportstunden trainiert. „Ich wollte mit dem Projekttag kommunikative und sozialer Kompetenzen vermitteln“, erklärte der Initiator. Es zähle der olympische Gedanke. Darum mussten die Schüler anfangs einen Eid leisten und wurden demokratisch eingeteilt. (cap)

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