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Ein schöner Abschluss des Jahres! Damit die Weihnachtsfeier rundherum gelingt, sollte die gewünschte Lokalität möglichst früh gebucht werden.

Der Gastro-Tipp: Sich jetzt schon um Reservierungen kümmern

Weihnachten ganz ohne Stress

An den bevorstehenden Winter mit Schnee und eisigen Temperaturen denken im Moment die wenigsten Zeitgenossen. Und doch gibt es eine Branche, die beschäftigt sich jetzt schon mit den Weihnachtstagen und Silvester. Die Rede ist von den Wirtshäusern in der Region.

Für Hans-Ulrich John nichts Ungewöhnliches. Der Pressesprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), Landesverband Bayern, vertritt die Devise „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Damit liegt er gar nicht so daneben, denn eine frühzeitige Planung ist Gold wert. Dabei sollte man nichts übertreiben. „Es reicht, wenn man die Anmeldung fürs Weihnachtsessen nach den Sommerferien vornimmt“, weiß der Gaststättenprofi aus langjähriger Erfahrung. Dabei kann man sich noch die Filetstücke herauspicken. Sprich: Eine Gesellschaft für 20 Personen bekommt den kompletten Nebenraum, muss sich die Location nicht teilen.

Hans-Ulrich John freut sich, dass immer mehr Firmen ihre Mitarbeiter zu einem Weihnachts- oder Jahresabschlussessen einladen. Für den DEHOGA-Funktionär ein absolutes Zeichen von Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber dem Team.

Wer zuerst kommt, mahlt nicht nur zuerst, er hat auch den Vorteil, alles ganz individuell zusammen stellen zu können: Vom Gedeck übers Essen bis zur Dekoration. Da kann man schon im Vorfeld abklären, ob es bei zwei oder drei Gerichten (zweimal Fleisch und einmal vegetarisch) bleibt oder ob die illustre Gesellschaft à la carte bevorzugt.

Manche Firmen erweisen sich bei der Kostenübernahme als großzügig, andere wiederum nehmen es eher genau. Dies ist nicht selten bei den Getränken der Fall, die nicht immer inklusive sind.

An eine gelungene Weihnachtsfeier - mit netten Leuten und guten Gesprächen - erinnert sich jeder gern. Und wer weiß, vielleicht wird daraus mehr? Eine nette Runde im sommerlichen Biergarten zum Beispiel kann den Zusammenhalt im Team ungemein fördern.

Wer auf der Suche nach dem richtigen Lokal ist, dürfte gerade im Freistaat keine Probleme haben. Dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband gehören immerhin 12 000 Mitglieder an - von Kronach bis Garmisch, von Aschaffenburg bis Passau.

Johannes Danner


Outfit für die Weihnachtsfeier: Anzug kein Muss

Fast bei jedem steht in diesen Tage eine Weihnachtsfeier an. Aber wie sieht eigentlich der Dresscode dafür aus? Für den Mann gilt: Es darf gerne ein Anzug sein, aber dieser ist kein Muss, erklärt Stilberaterin Sonja Grau aus Ulm. Auch eine stilvolle Kombination zum Beispiel aus Lederblazer und Cordsamthose ist ihrer Meinung nach salonfähig. 

Generell braucht es auch nicht zwangsweise eine Krawatte. Das Flanellhemd und allzu sportlich-legere Kombinationen bleiben aber besser im Schrank. Für Frauen gilt: Zu kurze Röcke und Kleider und zu tiefe Ausschnitte sind tabu - sonst haben sie relativ viel Freiheit in der Wahl ihres Outfits für die Weihnachtsfeier.

Statt Kleid geht auch ein Hosenanzug, ein bisschen Glitzer und Transparenz sind ok, solange es nicht überhandnimmt oder allzu viel Haut gezeigt wird. An den Füßen sind sowohl Pumps als auch Stiefel oder Sandalen erlaubt.

dpa

Auf der Weihnachtsfeier nicht nur netzwerken

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Mitarbeiter sollten die Weihnachtsfeier nicht ausschließlich zum Netzwerken nutzen. Wer nur mit den wichtigen Kollegen quatscht, wirkt schnell überehrgeizig. „Der Netzwerker sollte die Weihnachtsfeier einfach mal entspannt genießen“, rät Benimmtrainerin Nandine Meyden aus Berlin. Denn den anderen Kollegen fällt es auf, wenn Mitarbeiter versuchen, auf der Weihnachtsfeier die nächste Beförderung klarzumachen. Meyden rät, sich stattdessen mit allen Kollegen zu unterhalten - und dabei nicht nach wichtig und unwichtig zu unterscheiden.

dpa

Chef kann zur Weihnachtsfeier nicht verpflichten

Mitarbeiter müssen nicht zur Weihnachtsfeier, wenn sie dazu keine Lust haben. Das gilt jedenfalls dann, wenn sie außerhalb der Arbeitszeit liegt, teilt die Arbeitnehmerkammer Bremen mit. Ist die Party während der Arbeitszeit, müssen Beschäftigte sich freinehmen - oder arbeiten, wenn sie nicht mitfeiern wollen. 

dpa