CSU will Image der Stadt aufpolieren

Geretsried - Im neuen Jahr gibt es viele Projekte, an denen die Geretsrieder CSU weiter arbeiten möchte.

Vor gut 20 Zuhörern - darunter auch Grünen-Bürgermeisterkandidat Harald Schmalfuß und Wolfratshausen Vize-Bürgermeister Peter Plößl - betonten sie beim Stammtisch der Christsozialen, dass Geretsried sein Image als Sport-Stadt aufpolieren müsse. „Dazu gehört ein Hallenbad, das Teil des Vereinslebens ist und zur Gesundheitsförderung beiträgt. Dafür müssen wir Geld in die Hand nehmen“, forderte Müller. Gleichzeitig dürfe man das Isarau-Stadion nicht aus dem Blick verlieren: „Es muss wettkampftauglich werden und mit einer neuen Tartanbahn und zusätzlichem Flutlicht ausgestattet werden.“ Ortschef Kailberth ergänzte, dass auch ein neues Dach für das Eisstadion gebaut werden müsse. „In ein Mittelzentrum gehört Eishockey.“ Hier müsse ebenfalls investiert werden.

Stadtrat Franz Wirtensohn lobte derweil, dass die Stadtverwaltung eine günstigere Variante für das geplante Hallenbad durchrechnen lässt. „Da setzen wir ein Zeichen, dass wir auch die Unterhaltskosten, die uns jährlich belasten werden, nicht aus den Augen verlieren.“ In Richtung von Wolfratshausens Vize-Bürgermeister Peter Plößl, der sich bei der Hallenbad-Diskussion zurückhielt, sagte Bürgermeisterkandidat Müller: „Wir haben Verständnis, dass wir im Einzelnen unterschiedliche Standpunkte haben. Dennoch wissen wir um unsere gemeinschaftliche Verantwortung und verstehen den Blickwinkel des anderen.“ (dor)

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