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Durch Umverteilung: LAW will mehr Parkplätze schaffen

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Von: Frederik Lang

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© picture alliance / dpa

Wolfratshausen – Die Stadt soll mehr Parkplätze bekommen. Der Verein Lebendige Altstadt Wolfratshausen (LAW) hat Sofortmaßnahmen entwickelt. Voraussetzung: Alle spielen mit.

Voraussichtlich im Herbst wird der Stadtrat sein Parkkonzept für die Innenstadt verabschieden. Bis zusätzliche Plätze in der Innenstadt zur Verfügung stehen, werden weitere Monate vergehen. Vor diesem Hintergrund haben sich zehn Mitglieder der Arbeitskreise Verkehr und Stadtlandschaften im LAW Gedanken darüber gemacht, wie man der Misere möglichst bald begegnen könnte. Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen der Lehrerparkplatz für die Grund- und Hauptschule an der Sauerlacher Straße sowie der Parkplatz hinter der Sparkasse, der über den Hammerschmiedweg erreichbar ist.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die auch an Bürgermeister Klaus Heilinglechner sowie die Stadträte verschickt wurde, könnte man sich vorstellen, die Parklizenzinhaber vom Loisachhallenparkplatz auf den Sparkassenparkplatz umzusiedeln. „So würden vor der Loisachhalle etwa 40 Parkplätze für Kunden und Besucher der Altstadt sowie deren Geschäfte entstehen“, sagt Ernst Gröbmair, Beiratsvorsitzender des LAW. Auf dem Sparkassenparkplatz sollen zudem künftig die Lehrer der Grund- und Hauptschule parken. Gröbmair zufolge wäre dafür lediglich eine geänderte Beschilderung nötig. „Ein Bereich müsste abgetrennt und mit dem Hinweis versehen werden, dass dieser für eine bestimmte Zeit – etwa von 7 bis 14 Uhr – nur von Lehrern benutzt werden darf.“ Natürlich gelte das nur außerhalb der Ferienzeiten. Für die Lehrer würde sich kaum etwas ändern, sagt Gröbmair. „Die Wege zu den Schulen sind in beiden Fällen gleich.“

Der Lehrerparkplatz könnte somit ein öffentlicher Parkplatz für Besucher werden. Nachts könnten dort auch Anlieger parken. Profitieren würden davon zum Beispiel die Geschäfte im Bereich von Sauerlacher Straße und Wasen. Aber auch der Parkplatz am Hatzplatz würde entlastet. Wer den Weg dorthin oder die Gebühren scheue und nichts gegen einen kurzen Fußweg habe, für den sei diese Variante bestens geeignet. Noch offen lässt der LAW, ob für die Nutzung Gebühren fällig werden oder ob es reicht, eine Parkscheibe hinter die Windschutzscheibe zu legen. Das müsse man in weiteren Gesprächen klären.

Gröbmair hofft, dass der Stadtrat sich im Herbst, möglichst in der September-Sitzung, mit den LAW-Vorschlägen befasst. Vereinzelt habe man schon Meinungen zu den Sofortmaßnahmen eingeholt. „Nicht abgeneigt“, so umschreibt Gröbmair das Gros der Reaktionen. Er hofft, dass sich dieses Stimmungsbild durch den gesamten Rat zieht. Nur dann könne zügig gehandelt werden. „Wir brauchen schnell zusätzlichen Platz.“

fla

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