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Tritt für eine vernunftgeleitete Politik ein: Andreas Ofenbeck.

„Guter Einblick in die Politik“

„Große Ehre“: Andreas Ofenbeck absolviert CSU-Akademie

Wolfratshausen – Andreas Ofenbeck engagiert sich für die Junge Union (JU). Jetzt wurde ihm eine besondere Ehre zuteil: Er absolvierte die CSU-Akademie.

Politischer Herbst, Nikolausaktion, Pokerabend, politische Stellungnahmen: Der Wirkungskreis der örtlichen Jungen Union (JU) hat sich deutlich vergrößert. Mit dafür verantwortlich ist der Vorsitzende Andreas Ofenbeck. Der 30-Jährige ist verheiratet und arbeitet als Sprecher im Kultusministerium und hat gerade erst die CSU-Akademie absolviert.

-Herr Ofenbeck, warum machen Sie Politik?

Es gibt zu viele Menschen, die sich nur über die politischen Gegebenheiten aufregen, aber selbst nicht aktiv werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich lohnt, für seine Meinung einzustehen und für die Sorgen der Menschen ein offenes Ohr zu haben. Nur so kann man Positives für unsere Gesellschaft bewegen.

-Wie kamen Sie dazu?

Ich bin seit 14 Jahren politisch in der JU aktiv, seit 2005 auch als Mitglied der CSU. In meinem Heimatort Vilshofen habe ich zu Schulzeiten eine Schülerunion gegründet, mich an der Kommunalpolitik beteiligt und leitete unter anderem einen Arbeitskreis für Schule und Bildung im Landkreis Passau. Man kann nie früh genug damit anfangen, sich seine politische Meinung zu bilden.

-Was sind Ihre Lieblingsthemen?

Grundsätzlich alles, was die Menschen tief bewegt und sie umtreibt. Das kann von sehr speziellen Themen wie dem interkommunalen Hallenbad bis hin zu allgemeinen Themen wie Bildung oder Innen- und Sicherheitspolitik reichen. Beruflich beschäftige ich mich ja schon seit langem mit den Themen Schule und Bildung, so dass dieser Bereich naheliegt.

-Der Beruf führte Sie auch in die Region.

2012 bekam ich eine Planstelle als Lehrer für Englisch und Geschichte am Gymnasium in Geretsried und zog daher nach Wolfratshausen, wo ich mich sehr heimisch fühle. Zwei Jahre später habe ich die örtliche Junge Union als Vorsitzender wiederbelebt und konnte die Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres mehr als verdoppeln. Auch weil wir zahlreiche soziale und politische Aktionen auf die Beine gestellt haben und so wieder sichtbar für die Gesellschaft eingetreten sind. Das gab einen richtigen Schwung.

-Sie sind auch in der CSU in Stadt und Landkreis aktiv.

Politik beschränkt sich nicht auf verschiedene Arbeitsgruppen. Neben meinem Einsatz für die jungen Mitbürger und Familien vor Ort bin ich stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Schule und Bildung sowie Vorstandschaftsmitglied der Landkreis-CSU und seit diesem Jahr Kreisvorsitzender der JU.

-Anfang 2016 hat CSU-Kreisvorsitzender Martin Bachhuber Sie als Kandidat für die CSU-Akademie vorgeschlagen.

Das hat mich sehr gefreut. Und offenbar war auch das Auswahlgremium in München, dem renommierte Wissenschaftler, Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer angehören, überzeugt. Ich durfte in den vergangenen Monaten ergänzend zu meiner politischen Arbeit vor Ort an einem exzellenten Schulungsprogramm der Partei teilnehmen.

-Was lernt man da?

Der Kern waren drei Wochenendseminare, bei denen die Teilnehmer mit Referenten aus Politik, Wissenschaft, Medien und öffentlicher Verwaltung ihre Kenntnisse auf diesen Gebieten vertieft haben. Auf dem Landesparteitag der CSU haben die Akademieteilnehmer nach Abschluss der Lehrgänge ihre Urkunde im Beisein des Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Horst Seehofer durch CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer empfangen.

-Bringt das was?

Ich halte die Akademie, die 2007 gegründet wurde, für eine sehr sinnvolle Einrichtung. Schließlich ist die Nachwuchsarbeit wie in der Wirtschaft und im Sport auch in der Politik von zentraler Bedeutung. Neben der Vermittlung von politischen Inhalten legt die Akademie einen Schwerpunkt auf die Förderung der Sozialkompetenz und der Teamfähigkeit. Eigenschaften, die man vor allem auch in der Politik braucht.

-Ein bisschen konkreter bitte.

Zum Beispiel wurden Zukunftsthemen der CSU, unter anderem die neue Version des erfolgreichen „Bayernplans“, in Gruppen erarbeitet, evaluiert und in einer Abschlussarbeit zusammengefasst. Dabei stand natürlich die Zusammenarbeit mit den anderen Teilnehmern im Fokus, allesamt sehr sympathische und kompetente junge Leute aus ganz Bayern. Die Franken haben natürlich andere Schwerpunkte als die Münchner oder Niederbayern. Man bekommt in der Akademie schon einen sehr guten Einblick in die Facetten der Politik.

-Welche Ziele haben Sie?

Gerade in einer Zeit, in der radikalen Positionen viel Aufmerksamkeit geschenkt wird und diese dadurch Zulauf erhalten, ist es besonders wichtig, für eine vernunftgeleitete Politik einzutreten. Probleme anzuprangern, aber keine Lösungen bieten zu können, bringt am Ende niemandem etwas, sondern schwächt die Handlungsfähigkeit des politischen Systems. Mit der alleinregierenden CSU ist Bayern in den vergangenen Jahrzehnten sehr gut gefahren. Wenn ich meinen Beitrag dazu leisten kann, dass das auch in den kommenden Jahren so bleibt, stehe ich dafür zur Verfügung.

-Was machen Sie, wenn Sie mal nicht Politik machen?

So viel Zeit wie möglich mit meiner Familie verbringen. Leider kommen Hobbies wie Motorradfahren, Schafkopfen und Billard neben der Politik und dem Beruf mittlerweile viel zu kurz. Die politischen Ehrenämter nehmen immer mehr die Ausmaße eines zweiten Vollzeitjobs an, was ich aber mit Engagement und Leidenschaft mache.

fla

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