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Die A-Jugend-Handballer der HSG Isar-Loisach haben den Sprung in die Bayernliga geschafft: (v. li.) Florian Seemann, Johannes Wastl, Florian Mehrkens, Fabian Siebel, Yannick Reuter, Leonhard Augustin, Marcel Dinebier, Noah Newel, Jakob Kiebler, Florian Wastl, Sebastian Siebel, Leon Scheler-Eckstein, Bastian Wolfgart, Christian Schäfer und Michael Meyer-Ricks (beim Fototermin fehlten Marius Eick und Simon Schindler). foto: hsg isar-loisach

Wolfratshausen/Geretsried

„Wir sind die Underdogs“

Handball - Die A-Junioren der HSG Isar-Loisach starten in Erlangen in ihre erste Bayernliga-Saison. Trainerin Ulli Newel tippt, "dass ein Platz im oberen Drittel" möglich ist.

Alle haben darauf hingearbeitet, alle haben es geschafft: Für die Saison 2016/2017 haben sich die A-Jugend-Handballer der HSG Isar-Loisach für die Bayernliga qualifiziert. Mit großer Unterstützung ihrer Fans und Sponsoren haben sich die jungen Sportler aus Wolfratshausen und Geretsried durch drei Qualifikationsrunden gekämpft und damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Trotz aller Euphorie warnt Ulli Newel, die das Team gemeinsam mit Reinhart Seiwerth trainiert, vor dem ersten Auftritt beim HC Erlangen (Samstag, 16 Uhr): „So einfach wie in der Qualifikation wird es diesmal nicht. Das ist die A-Jugend des Bundesliga-Klubs Erlangen, wir sind die Underdogs.“

Ein Blick zurück: Die A-Junioren hatten sich nicht für die Landesliga qualifiziert, spielten in der Bezirksoberliga und belegten am Ende den vierten Platz. „Damit waren weder die Spieler noch wir als Trainer zufrieden“, räumt Newel ein. Auch für die männliche B-Jugend hatte es nicht für die Bayernliga gereicht, jedoch holte sich das Team mit vier Punkten Vorsprung und einem Torverhältnis von plus 125 den Titel in der Landesliga-Süd. Gekrönt wurde die Saison mit dem Gewinn des Landesliga-Final-Four. „Handballkenner wissen, dass es zwischen den letzten vier Teams der Bayernliga und den Final-Four-Teilnehmern kaum Unterschiede gibt“, betont die Trainerin. Also wurde das Projekt „Bayernliga-Aufstieg“ geboren – mit der tatkräftigen Unterstützung von einigen Ex-HSG-Spielern, die zuletzt bei anderen Vereinen aktiv waren. Und das große Ziel wurde erreicht: In den ersten beiden Qualifikationsturnieren belegte die HSG souverän den ersten Platz. Lediglich im entscheidenden dritten Turnier gab es die erste Niederlage – gegen den Bundesliga-Absteiger TSV Haunstetten. „Hinter uns liegen fünf Jahre harter Arbeit“, stellt Newel klar.

In der Vorbereitung auf die neue Saison – unter anderem bei einem Trainingslager in Inzell – lag der Schwerpunkt auf Kraft und Ausdauer. „Dies konnte dank unseres Fitnesstrainers Hermann Ferstl, der die Einheiten minutiös geplant hatte und im ständigen Austausch mit uns stand, sehr gut realisiert werden“, freut sich Newel. Die ersten Einsätze verliefen jedoch durchwachsen. Nach einem enttäuschenden Turnier in Schwabmünchen folgte eine Woche später ein Freundschaftsspiel in Herrsching, bei dem die A-Junioren zeigten, was in ihnen steckt. „Das Fantastische an diesem Projekt ist, dass wir fast ausschließlich auf Eigengewächse zurückgreifen. Das Gros der Mannschaft spielt seit der C-Jugend in dieser Konstellation zusammen, dazu kommen noch zwei Spieler aus Bad Tölz“, so die Trainerin.

Allerdings plagen die HSG vor dem Start Verletzungssorgen. Linksaußen Sebastian Siebel hat sich bei einem Trainingsspiel gegen die Bezirksoberliga-Herren des TSV Prien so schwer am Meniskus verletzt, dass er wohl für die gesamte Saison ausfällt. Sein Bruder Fabian, der fast während der kompletten Vorbereitung fehlte, wird vermutlich erst ab November wieder einsatzbereit sein. Aktuell fällt auch Michael Meyer-Ricks aus, der bei einem Lehrgang des Bayerischen Handball-Verbands weilt. Newel ist dennoch optimistisch: „Falls die Mannschaft von Verletzungen weitestgehend verschont bleibt, ist eine Platzierung im oberen Drittel möglich.“ In der Qualifikation habe man den kommenden Liga-Gegner, den HC Erlangen, mit 16:13 geschlagen. Gerade deshalb sollte die HSG gewarnt sein: „Wir haben sie damals vorgeführt. Sie sind also auf Revanche aus und haben bereits ein hitziges Spiel angekündigt.“ tw

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