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Wollen möglichst bald in Wolfratshausen eröffnen: Die Verantwortlichen von XXXLutz möchten auch einige ehemalige Mahler-Mitarbeiter einstellen.

Pläne werden konkreter

XXXLutz-Eröffnung: So geht es mit dem Flohmarkt weiter

Wolfratshausen – Ihre Pläne für das ehemalige Mahler-Gebäude legten Vertreter von XXXLutz vergangene Woche offen. Der Tenor: Angebote wie der Pendelbus und der Flohmarkt könnten bleiben.

Die österreichische Unternehmensgruppe möchte im Gewerbegebiet zwei Möbelhäuser eröffnen: einen Mömax und einen XXXLutz. Auf der Parkfläche neben dem McDonald’s am Hans-Urmiller-Ring wird ein Parkhaus errichtet. Die Stellplätze vor dem Mahler-Gebäude bleiben. Den Flohmarkt, der dort regelmäßig stattfindet, könnte es auch in Zukunft geben. Das sagte Jochen Fiesecker im Bauausschuss auf Anfrage von CSU-Fraktionssprecher Günther Eibl. Fiesecker, Chef der Vertriebsabteilung der Unternehmensgruppe, antwortete, dass er sich in Gesprächen mit dem Betreiber darauf geeinigt habe, das Angebot weiter zu führen.

Den Pendelbus dagegen wollte der neue Grundstücksbesitzer abschaffen. Der verkehrte bis zur Schließung des Möbel Mahler zwischen Einrichtungshaus und Bahnhof. „Bislang ist nicht geplant, einen Pendelbus zu unterhalten“, erklärte Fiesecker vergangene Woche. In der Monatsversammlung der BVW erklärte der Rathauschef jedoch: „Da kommen sie nicht so einfach heraus.“

Das bestätigt Susanne Leonhard auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Bauamtsmitarbeiterin erklärt: „Im Raumordnungsverfahren wurde der Bus als Auflage festgelegt.“ Die Regierung von Oberbayern schreibt auf Grund der großen Verkaufsfläche einen Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr vor. Heißt: Der Bus muss aller Voraussicht nach wieder fahren, wenn der neue Möbelmarkt eröffnet. Er darf jedoch lediglich den Bahnhof und das Einrichtungshaus ansteuern. „Das Angebot darf nämlich nicht in Konkurrenz zum RVO treten“, erläuterte Heilinglechner. Der Möbelriese habe angekündigt, sich nochmals Gedanken über den Bus zu machen.

XXXLutz forciert eine rasche Eröffnung der Einrichtungshäuser. „Das haben die Vertreter klar betont“, sagt der Bürgermeister. Ein Grund seien die ehemaligen Mitarbeiter von Möbel Mahler: „Es gibt viele Anfragen von früheren Angestellten an die Firmengruppe.“ XXXLutz plane einige davon in den neuen Geschäften einzustellen.

BVW-Mitglied Elisabeth Landler fragte, ob das „sehr beliebte Kinderland“, das Möbel Mahler betrieben hatte, weitergeführt werden soll. „Darüber haben wir noch nicht gesprochen“, antwortete Heilinglechner. Landler würde dies sehr begrüßen. „Das war bei schlechtem Wetter eine tolle Alternative für die Kinder.“ Außerdem habe die Spielmöglichkeit das Einkaufen für Familien erleichtert. Stadtrat Markus Höft zeigte sich optimistisch, dass Lutz eine ähnliche Einrichtung anbieten wird: „So etwas gibt’s doch fast in jedem Einrichtungshaus.“ Außerdem müsse die Unternehmensgruppe ja „ein Interesse daran haben, dass Familien Zeit im Laden verbringen“.

von Dominik Stallein

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