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„Gebraucht, aber gut in Schuss“

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Ein Löschgruppenfahrzeug fürs Klinikum: (v.l.) Bürgermeisterin Uta Wüst übergibt den Schlüssel an den stellvertretenden Ärztlichen Direktor Prof. Reinhard Hickel. Mit dabei auch Martin Feucht (Brandschutzbeauftragter, l.) und der Kommandant der Feuerwehr Gräfelfing, Markus Fuchs.  foto: sauer
Ein Löschgruppenfahrzeug fürs Klinikum: (v.l.) Bürgermeisterin Uta Wüst übergibt den Schlüssel an den stellvertretenden Ärztlichen Direktor Prof. Reinhard Hickel. Mit dabei auch Martin Feucht (Brandschutzbeauftragter, l.) und der Kommandant der Feuerwehr Gräfelfing, Markus Fuchs. foto: sauer

Gräfelfing - Die Freiwillige Feuerwehr Gräfelfing hat ihr altes Löschfahrzeug ans Klinikum Großhadern übergeben. Dort ist eine Betriebsfeuerwehr geplant.

Rund 10 000 Mitarbeiter hat das Klinikum Großhadern, bei den vielen Patienten muss man gleich gar nicht das Zählen anfangen. Sollte es in dem riesigen Komplex einmal brennen, kann die Feuerwehr gar nicht schnell genug kommen. Am besten stehen die Wehrler deshalb gleich vor der Tür. Ein Grund, warum dort nun eine Betriebsfeuerwehr entstehen soll. Ein Löschgruppenfahrzeug haben sie schon. Die Feuerwehr Gräfelfing hat dem Klinikum für einen entsprechenden Betrag ihr altes Löschgruppenfahrzeug überlassen.

26 Jahre war das Fahrzeug im Einsatz. „Es ist zwar gebraucht, aber gut in Schuss“, sagt der Jugendwart der FFW, Thomas Hickel. Ihm ist es unter anderem zu verdanken, dass das Klinikum jetzt nicht mehr bei Null anfangen muss. Sein Vater, Prof. Reinhard Hickel, ist der stellvertretende Ärztliche Direktor dort. Am Küchentisch habe man sich über das Projekt mit der Betriebsfeuerwehr unterhalten. „Und da wir grad ein Fahrzeug abgeben wollten, sind wir auf diese Idee gekommen“, sagt Hickel junior. Die Fahrzeuge der Feuerwehr sind auch schließlich immer gut gepflegt.

Auch Bürgermeisterin Uta Wüst hatte nichts einzuwenden. Im Gegenteil, denn viele Gräfelfinger werden auch im Klinikum Großhadern behandelt. So kommt die Übergabe letztlich wieder den Bürgern zugute. Abgesehen von der kleinen Finanzspritze. Dass das Klinikum eine eigene Betriebsfeuerwehr anschafft, ergebe durchaus Sinn, so Hickel. „Das sind ja auch sehr lange Wege auf dem Klinikgelände, Einsatzkräfte vor Ort können da gleich ganz anders reagieren“, sagt er. Außerdem gebe es auch Patienten, die nicht einfach ihr Bett verlassen könnten. Um deren Sicherheit müsse man sich natürlich besonders bemühen. Das Klinikum wird in nächster Zeit wohl noch mehr Anschaffungen tätigen müssen.

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