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Geteilter Meinung: Die anwesenden Bürger gaben teils skeptische Hinweise und Anregungen.

Bürgerforum zum Dialogprozess

Erste Konzepte zur Entwicklung der Ortsmitte

Die Entwicklung der Ortsmitte in Neuried ist einen Schritt weitergekommen. In der Aula der Grundschule stellten die Planer erste, in Zusammenarbeit mit den Bürgern entwickelte Konzepte vor.

Wie viel kostet die geplante Unterführung der Staatsstraße? Wann sollen erste Maßnahmen vor Ort ergriffen werden? Wo genau soll das Rathaus entstehen?

Nach dem Neurieder Bürgerdialog blieben einige Fragen der Bevölkerung ungeklärt. „Wir sind nicht am Ende, wir stehen am Anfang“, begründete Bürgermeister Harald Zipfel das Fehlen konkreter Details und Zahlen. Ziel der Veranstaltung sei es, die aufgearbeiteten Ergebnisse aus der nicht-öffentlichen „Architektenwerkstatt“ vorzustellen, musste auch Stephanie Pettrich mehrfach betonen. Die Vorsitzende der Firma „Identität & Image“ leitet den Dialogprozess der Ortsmittenplanung.

Wenngleich auch sie keine Konkretisierungen vorlegen konnte, stellte die Betriebswirtin zumindest die Leitziele für das Gebiet zwischen Rathaus und Kirche vor, die beim von ihr betitelten „Herzstück“ der Veranstaltungsreihe, dem Kreativtag im März, von den Bürgern erarbeitet worden waren. Es seien dies: Schaffen einer lebendigen Ortsmitte und Stärken des anliegenden Gewerbes, Schaffen von Aufenthaltsqualität zum Verweilen, Entwickeln eines partnerschaftlichen Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer, Reduzierung des Durchgangsverkehrs, Optimierung der Stellplätze sowie Verbindung der Bereiche nördlich und südlich der Staatsstraße.

Martina Schneider, Stadtplanerin vom Büro „stadt-raum-planung“, gab weitere Informationen zu den Leitzielen. So solle unter anderem der Wochenmarkt in den Nordteil verlegt, die Geschwindigkeit auf 20 (Gautinger Straße) respektive 30 (Staatsstraße) Kilometer pro Stunde begrenzt, die Kreuzung umgestaltet und die Staatsstraße verengt werden. Außerdem solle eine neue Unterführung entstehen, die die ebenfalls geplante Tiefgarage im Norden attraktiv mit dem südlichen Bereich verbinde. Zur klaren Definierung als Ortsmitte seien auch ein einheitlicher Fahrbahnbelag, Begrünung, das Aufstellen einer Skulptur und die Umbenennung des vorderen Teils der Gautinger Straße in „Neurieder Platz“ denkbar.

Weitere Anregungen der teils skeptischen Bürger nahm das Planungskomitee auf. Alle Ergebnisse werden als nächster großer Schritt zur Behandlung an den Gemeinderat weitergegeben.

mg

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