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Legten beim ersten Spatenstich für die 25 Sozialwohnungen freudig Hand an (v.li.): Werner Frisch (Aufsichtsratsvorsitzender Gemeindebau Gräfelfing), Architekt Armin Daam, Landrat Christoph Göbel, Till Reichert (Geschäftsführer Gemeindebau Gräfelfing) und Bürgermeisterin Uta Wüst.

Sozialwohnungsbau

Spatenstich für 6,7-Millionen-Projekt

Gräfelfing - Nach mehrjährigen Querelen fand am Mittwoch der symbolische erste Spatenstich für die 25 Sozialwohnungen an der Rottenbucher Straße in Gräfelfing statt. 

Es sah zwar eher nach Schneeschippen aus, doch der Eindruck täuschte. Am Mittwoch fand der symbolische erste Spatenstich für die 25 Sozialwohnungen an der Rottenbucher Straße in Gräfelfing statt. Der Baubeginn besiegelt das Ende von mehrjährigen Diskussionen und Querelen in und vor allem außerhalb des Gemeinderates. Zur Befriedung trug auch die Entscheidung für den Entwurf der Münchner Architekten Peck.Daam bei, die im Wettbewerb die ansprechendste, wenn auch mit 6,7 Millionen Euro teuerste Lösung vorgelegt hatten. Landrat Christoph Göbel wies in seinem Grußwort denn auch darauf hin, dass hier mit ungewöhnlicher Qualität gebaut werde. Er sei froh, mit dem Landkreis, der über eine Million Euro zuschießt, Teilhaber des Projektes zu sein. Dass die Gemeindebau Gräfelfing GmbH den Imperativ des „Gemeinde – bau!“ ja schon im Namen trage, betonte deren Geschäftsführer Till Reichert. Er sprach Kreis und Kommune Dank für deren Unterstützung aus. Bürgermeisterin Uta Wüst begrüßte diesen „großen Schritt“ als Beitrag der Gemeinde, dem Bedarf an Sozialwohnungen zu begegnen. Dieses Projekt könne „Anregung und Vorbild“ für weitere benötigte Sozialwohnungsbauten sein, so Wüst, ohne das umstrittene Vorhaben auf dem Doemens-Grundstück explizit zu nennen. Ein schöner Termin war der Spatenstich auch für Georg Pollok. Der Gräfelfinger Architekt hatte vor 60 Jahren die ersten drei Wohnblocks an der Egerländerstraße geplant. Nun wohnt er auch der Vollendung des Wohnungsbaus am Unterfeld bei.

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