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„Wir versuchen einen jungen, frischen Weg“: Apotheker Florian Max stellt das Sortiment seiner Apotheke an diesem Samstag bei der offiziellen Eröffnung vor. Hier zeigt er einen „Gute-Besserung-Tee“.

"Würmtal Apotheke" feiert Eröffnung

Der Konkurrenzkampf nimmt zu

In der Planegger Bahnhofstraße hat die sechste Apotheke der Gemeinde eröffnet. Inhaber Florian Max konzentriert sich auf besondere Schwerpunkte.

Planegg – Die Engel- und die Rosen-Apotheke in der Bahnhofstraße, die Antonius-Apotheke in der Poststraße, die Karl-Valentin-Apotheke in der Rudolfstraße, dazu die sich in Fußnähe befindliche Marien-Apotheke in Krailling – Planegger Bürger hatten auch bisher keine wirklichen Probleme, Medikamente zu kaufen. Dennoch hat Anfang September in der Bahnhofstraße 32 die „Würmtal Apotheke“ neu eröffnet, und wird von den Planeggern bisher laut Inhaber Florian Max „sehr gut angenommen“.

An diesem Samstag, 8. Oktober, feiert die Apotheke offiziell ihre Eröffnung nach. „Wir schenken kostenlos Tee aus, die Apotheke und unser Sortiment können angeschaut werden“, sagt Florian Max. Der studierte Pharmazeut hatte zuvor in Starnberg, der Gemeinde Berg sowie Germering gearbeitet und hat jetzt den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. „Klar ist es nicht leicht am Anfang, aber ich habe mir den Schritt gut überlegt und die Einwohnerzahl Planeggs gibt eine weitere Apotheke auf jeden Fall her“, sagt Max. „Es gibt in manchen Straßen auch fünf Bäcker, bei der jeder dann halt seinen eigenen Schwerpunkt setzt.“ Dass in die ehemaligen Räume der Hypo-Vereinsbank eine Apotheke einzieht, sei ein Wunsch des Vermieters gewesen.

Mehr als 200 000 Euro hat der Apotheker in den neuen Laden investiert. Allein der Roboter, der anstelle das klassischen Schubladen-Systems die Arzneimittel heraussucht, „kostet rund 100 000 Euro, die Ware über 50 000 Euro, dazu kommt die Einrichtung und anderes“. Viel Geld, das erst einmal wieder reinkommen muss.

Um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, möchten Max und seine zwei Vollzeit-Mitarbeiter einige Sachen anders machen: „Wir versuchen einen jungen, frischen Weg“, erklärt der Apotheker. So können Arzneimittel bei ihm auch per WhatsApp bestellt werden. Bei einem „24 Stunden-Terminal“-Automaten können Kunden ihre Medikamente rund um die Uhr abholen. „Das haben die anderen nicht. Außerdem legen wir einen Schwerpunkt auf Mittel für Babys und Kleinkinder. Wir haben vieles vorrätig und was nicht da ist, ist innerhalb von zwei Stunden verfügbar“, so Max. Auch mit „fairer Kosmetik“ zu einem akzeptablen Preis möchte die Apotheke überzeugen.


Peter Seybold

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