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Ein Tänzchen auf Asphalt: Der Trachtenverein D’Almarösler, hier Andrea und Michael Scheidler, zählen regelmäßig zu den Attraktionen der Planegger Kirta.

Planegger Kirta

Tausende Besucher auf der sommerlichen Flaniermeile

Duft nach gebrannten Mandeln, bayerische Musik und ein wolkenloser Himmel. Die Planegger Kirta war für die Besucher ein echtes Erlebnis.

Planegg – Feine Schmankerl, glänzende Kinderaugen und entspannte Besucher: Die Planegger Kirta lockte am Sonntag bei herbstlichem Sonnenschein Tausende in die Bahnhofstraße.

So schön war es lange nicht mehr: Temperaturen über 20 Grad und kein Wölkchen am Himmel. Kein Wunder, dass es nicht nur die Planegger in Scharen zur Kirta zog. „Wir kommen aus Forstenried und genießen hier das bunte Angebot“, so Familie Scheider, die mit drei Kindern und dem Hund angereist war und den ganzen Nachmittag in Planegg verbrachte.

Das Angebot konnte sich wirklich sehen lassen. Fast alle Geschäfte hatten geöffnet und boten ihre Ware an, darunter allerlei Schnäppchen. Köstlich und gesund waren die Brotsorten und Kuchen, die es vor dem Reformhaus Mayr zu probieren gab, Tee durften Besucher bei der neuen Würmtal-Apotheke testen. Wer wollte, konnte sich ein Stück weiter gebrannte Mandeln oder Zuckerwatte ebenso wie Steckerlfisch schmecken lassen, dessen Duft verführerisch die Straße entlang zog.

Die Plätze auf den Bierbänken waren heiß begehrt, und auch musikalisch ließ der Sonntag kaum Wünsche offen. Tanzten hier die Gäste munter zu Rock ‘n’ Roll auf der Straße, wurde es ein paar Meter weiter mit der Unterbrunner Blaskapelle deftig bayerisch und wiederum an der nächsten Ecke zeigte der Gebirgstrachtenerhaltungsverein D’Almarösler traditionelle Tänze. „Da möchte ich auch mitmachen“, zeigte sich der sechsjährige Quirin Meißner aus Stockdorf prompt begeistert. Kein Problem, schließlich sind neue Mitglieder stets herzlich willkommen, und auch der kleine Stockdorfer erhielt gleich umfangreiche Auskunft über die vielen Möglichkeiten, die der Verein bietet. Das gefiel dem Erstklässler zwar recht gut, danach zog es ihn aber doch flott weiter zum Kettenkarussell, in dem er zum Abschluss des Tages noch ein paar Runden drehen durfte. Ausgestattet mit einer neuen Wintermütze und ein paar Gummischlangen marschierte der Bub dann am Ende des Nachmittags an der Hand seines Opas rundum zufrieden nach Hause.

Martina Scheibenpflug

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