Kupferhaus

Fachleute entdecken störende Geräuschquelle

Planegg  - Mit unliebsamen Geräuschen hat man im Planegger Kupferhaus zu kämpfen.

Der Konzertsaal des Planegger Kupferhauses ist für seine exzellente Akustik bekannt. Orchester und Solisten mieten den Saal regelmäßig für Tonaufnahmen. Als die junge Pianistin Clara Isabella Siegle dort vor rund drei Wochen ein Konzert gab, musste sie jedoch gegen eine unliebsame Geräuschkulisse anspielen: die Lüftung hatte just an diesem Abend einen Defekt und trübte den Musikgenuss durch ein unaufhörliches Rauschen.

„Das Geräusch war ziemlich störend“, sagt Roderich Peter. Der Vorsitzende des Vereins „Musik im Würmtal“ und Planegger SPD-Gemeinderat hatte sich eigentlich auf Werke von Bach, Haydn und Schumann gefreut. Allerdings habe man die ganze Zeit über die Lüftung vernommen. „Gerade bei den leisen Stellen war das sehr lästig“, so Peter.

Die Gemeinde Planegg reagierte sofort und beauftragte unmittelbar nach dem Konzert eine Firma damit, der Ursache auf den Grund zu gehen. Dies gestaltete sich zunächst nicht ganz einfach. „Irgendetwas scheint defekt zu sein“, sagte Manfred Wolf, Leiter des Planegger Betriebshofes, zwischendurch. Er selbst war während des Konzertes nicht anwesend, konnte sich aber vorstellen, dass das Problem auf der Empore zu finden sei. Inzwischen fanden die Fachleute heraus, dass wohl ein Volumenstromregler defekt war und ausgetauscht werden musste.

Insgesamt gibt es im Kupferhaus fünf Belüftungsanlagen. So werden unter anderem der Saal und die Kantine extra belüftet. Seit der Einweihung des Kupferhauses vor acht Jahren hatte es noch keine Probleme gegeben. „Deshalb werden wir auch weiterhin an der Lüftung festhalten“, so Wolf. Zumal es nicht ungewöhnlich sei, wenn die Technik nach einem so langen Zeitraum streike. Jedenfalls stehe es nicht zur Debatte, nachträglich eine Klimaanlage einzubauen.

Dafür hat auch Roderich Peter vollstes Verständnis – zumal eine Klimaanlage mit erheblichen Kosten verbunden wäre.

Karin Priehler

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