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Bedenkenlos planschen können Kinder im Bergerweiher. Das Wasser der Würm ist, wie Messungen des Landratsamts Starnberg zeigen, konstant sauber. Sichtlich Spaß hatten Vincent (7) und Paula (7), die mit ihren Müttern (v.li.) Isabel Mergenthaler mit Laetitia und Benigna Schädler am Freitag zum Baden kamen.

Messung des Landratsamts

Ungetrübter Badespaß in der Würm

Dem Badevergnügen in der Würm steht nichts im Weg – sofern das Wetter mitspielt. Die Wasserqualität ist jedenfalls ausgezeichnet.

Würmtal – Das Wetter scheint dieser Tage nicht gerade verlässlich. Sonne und Regen wechseln sich öfter ab, als es Freunden des Sommers lieb ist. Die Würm hingegen zeigt sich zuverlässig und einladend. Sie ist sauber, wie das Landratsamt Starnberg bestätigt, und sie ist mit 20,3 Grad auch nicht allzu kalt. „Man kann in der Würm bedenkenlos baden gehen, was die Wasserqualität angeht“, sagt der Sprecher des Landratsamtes Stefan Diebl. „Seit wir die UV-Anlage haben, war das Wasser konstant so sauber.“

Alle vom Landratsamt in der Würm gemessenen Werte für Intestinale Enterokokken und Escherichia coli sind ohne Beanstandung. Wenngleich die Würm an den Messstellen vor dem Bergerweiher in Krailling bessere Werte aufweist als an denen im Bergerweiher selbst und an der Brücke beim Gasthof „Alter Wirt“, ebenfalls in Krailling. Susanne Brittinger vom Kraillinger Bauamt erklärt sich die schlechteren Werte damit, dass das Wasser langsamer durch den Weiher fließe und dort Badegäste und Gänse das Wasser etwas mehr verschmutzten als in der Würm. Alle Werte sind aber weit von einer Beanstandung entfernt.

Da es sich um ein Fließgewässer handle, sieht Diebl in der Würm eher eine andere Gefahr für die Schwimmer: „Da kann auch mal ein Stück Holz vom Ufer mitgeschwemmt werden.“ Und das gilt allemal wenn Hochwasser ist. Der Starnberger See habe gerade viel Wasser, bemerkt Diebl. Das Landratsamt befindet sich in Seenähe. „Auf der Liegewiese habe ich das Wasser schon stehen sehen“, sagt er. Tatsächlich ist die Meldestufe eins am Starnberger See überschritten. Im Wasserwirtschaftsamt in Weilheim gibt sich der für die Würm zuständige Abteilungsleiter, Walter Schramm, entspannt. „Die Meldestufe eins ist in der Würm nicht erreicht. Da können wir zumindest die nächsten Tage beruhigt sein“, erklärt er. Es gebe unterirdische Quellen, die in den See reindrücken. „Das ist ein nicht unwesentlicher Zufluss.“ Deshalb falle der Pegel so langsam, wie sich auch schon in den Jahren 2013 und 2010 gezeigt habe. „Dadurch hat auch die Würm relativ lange hohe Wasserführungen“, sagt Schramm. Besorgt sei er nicht. Der Wasserstand der Würm bei Leutstetten lag am Mittwoch bei 1,57 Meter. Die Meldestufe eins liegt bei 1,65 Meter. Anders sah es Anfang der Woche in Obermenzing aus. Dort hatte die Würm nahe der ehemaligen Mühle auf mehreren Metern Länge die Dammkrone überschritten. Die Feuerwehr verbaute Sandsäcke. Solche Maßnahmen mussten im Würmtal nicht ergriffen werden.

Victoria Strachwitz

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