+
Die Deutschen nutzen ihr Handy auch intensiv auf der Toilette.

Was sie dort damit machen

So oft nutzen Deutsche ihr Handy auf dem Klo

Berlin - Die Deutschen simsen auch von der Toilette aus, was das Zeug hält. Eine Umfrage verrät amüsante Details zur Handy-Nutzung auf dem stillen Örtchen.

Das Handy ist mittlerweile in fast allen Lebensbereichen angekommen. Wohl auch auf dem stillen Örtchen. Das Verbraucherportal Gutscheinsammler.de ist jetzt der Frage nachgegangen, wie das Smartphone auf deutschen Toiletten genutzt wird. Die Ergebnisse laden zum Schmunzeln ein.

Frauen sind die Handy-Hardliner

Der Umfrage zufolge nehmen knapp 80 Prozent der 1000 Befragten ihr Handy regelmäßig mit auf die Toilette. Bei den Jüngeren (25-44 Jahre) sind es sogar 87 Prozent. Die Hardliner sind dabei die Frauen: 31 Prozent gaben an, ihr Smartphone bei jeder Sitzung dabei zu haben. Bei den Männern waren es nur 16 Prozent.
Vor allem zu Hause kommt das Handy mit auf die Toilette (55 Prozent), auf der Firmentoilette nutzen dagegen nur sieben Prozent der Befragten ihr Smartphone.

Telefonkonferenz auf dem Klo

Aber was genau machen die Deutschen mit dem Handy auf der Toilette? Primär werden der Umfrage von Gutscheinsammler.de zufolge soziale Netzwerke gecheckt und Textnachrichten verschickt. Zehn Prozent der Befragten gaben aber auch an, auf dem stillen Örtchen zu telefonieren.
Drei Prozent der Umfrage-Teilnehmer treiben es sogar noch bunter und nehmen von der Schüssel aus gleich an ganzen Telefonkonferenzen teil. Dabei sind die Männer aktiver: Jeder vierte Befragte gab an, von der Toilette aus schon einmal an Telefon-Meetings beteiligt gewesen zu sein.
Bei der Nutzung der Handy-Kameras sind die Deutschen beider Geschlechter allerdings vorsichtiger. Nur vier Prozent der Frauen und fünf Prozent der Männer schalten die Kamera von der Toilette aus ein. 

Die Stille sinnvoll nutzen

Der Grund, warum so viele Deutsche ihr Handy auf der Toilette benutzen, ist wohl der selbe, aus dem früher die Zeitung mit in die Kabine kam: 50 Prozent der Befragten gaben an, das Smartphone aus Langeweile mitzunehmen. Interessant ist der am zweithäufigsten genannte Grund: 31 Prozent der Deutschen wollen die kleine Auszeit und die Ruhe sinnvoll nutzen. Modernes Zeitmanagement also, denn im Durchschnitt verbringen wir knapp 230 Tage unseres Lebens auf dem "Thron". 

Die Pause in der Kabine wird von vielen Deutschen auch für Online-Shopping genutzt. Dabei shoppen die Männer (17 Prozent) interessanterweise häufiger von der Toilette aus als die Frauen (13 Prozent). Am meisten (25 Prozent) kaufen der Umfrage nach Männer zwischen 25 und 35 Jahren ein.

Das Handy in der Schüssel

Der Telefon-Einsatz auf dem WC birgt aber auch Gefahren. Fast jedem vierten Befragten (23 Prozent) ist das Smartphone schon einmal in die Schüssel gefallen. Vor allem Frauen (knapp ein Fünftel) zwischen 18 und 24 ist das schon einmal passiert. Jeder zehnte konnte den Albtraum gerade noch verhindern.

rs

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mit diesen Prepaid-Handytarife sparen Sie viel Geld

München - Wer auf der Suche nach einem günstigen Handy-Tarif ist, sollte die Angebote von Supermärkten und Discountern nicht vergessen. Allerdings haben Billigangebote …
Mit diesen Prepaid-Handytarife sparen Sie viel Geld

Zynga will mit "Dawn of Titans" Durststrecke beenden

Ein neues Spiel fürs Smartphone soll es richten: Der amerikanische Spielehersteller Zynga ist mit Spielen wie "Farmville" großgeworden. Und dann boomten Handyspiele. Das …
Zynga will mit "Dawn of Titans" Durststrecke beenden

Deutsche senden Weihnachtsgrüße am liebsten digital

Die Post hat vor Weihnachten offenbar nicht mehr ganz so viel zu tun. Denn laut einer Umfrage benutzen die Deutschen für ihre Grüße zum Fest lieber Messenger-Dienste. …
Deutsche senden Weihnachtsgrüße am liebsten digital

Wenn Spam persönlich wird: Geldwäschern auf der Spur

Unzählige Spam-Mails sind im Umlauf. Aber was, wenn plötzlich eine mit persönlicher Ansprache dabei ist? Mit Name, Adresse, Telefonnummer und einem Job-Angebot? Dann ist …
Wenn Spam persönlich wird: Geldwäschern auf der Spur

Kommentare