+
Prüft, inwiefern sich Verbraucher unerwünschte E-Mail-Werbung gefallen lassen müssen: Der Bundesgerichtshofs in Karlsruhe.

Klage gegen Sparkassen-Versicherung

BGH prüft unerwünschte E-Mail-Werbung

Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft am Dienstag, inwiefern man sich unerwünschte E-Mail-Werbung gefallen lassen muss. Ein Verbraucher hat die Sparkassen-Versicherung verklagt.

Er wehrt sich gegen eine Werbung in automatisierten E-Mail-Antworten des Unternehmens (Az.: VI ZR 134/15). Der Mann wollte eigentlich nur eine Kündigungsbestätigung per Mail. Er bekam zwar den Eingang der Mail bestätigt. An der automatischen Antwort hing aber zugleich eine Werbung für einen "kostenlosen" Unwetter-Warn-Service per SMS auf das Handy.

Mit seiner Unterlassungsklage gegen die Versicherung bekam der Mann vor dem Amtsgericht Stuttgart recht. Auf die Berufung der Versicherung hat das Landgericht Stuttgart das Urteil abgeändert und die Klage abgewiesen. Mit seiner Revision vor dem BGH klagt der Mann weiter gegen die unerwünschte Werbung.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wenn Spam persönlich wird: Geldwäschern auf der Spur

Unzählige Spam-Mails sind im Umlauf. Aber was, wenn plötzlich eine mit persönlicher Ansprache dabei ist? Mit Name, Adresse, Telefonnummer und einem Job-Angebot? Dann ist …
Wenn Spam persönlich wird: Geldwäschern auf der Spur

Wie schreibt man es richtig? Duden.de hilft beim Korrigieren

Wer viel schreibt, produziert zwangsläufig Rechtschreibfehler. Allerdings sind sie nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Deswegen bietet Duden jetzt seine Hilfe an …
Wie schreibt man es richtig? Duden.de hilft beim Korrigieren

Akustisches Feedback in Microsoft Office aktivieren

Das Büropaket von Microsoft verzichtet in der neuesten Version auf Soundeffekte. Dabei können diese bei der Arbeit mit den Office-Programmen praktisch sein. Die …
Akustisches Feedback in Microsoft Office aktivieren

App-Tracking bei Twitter lässt sich leicht deaktivieren

Wer Twitter nutzt, macht oft die Erfahrung mit unliebsamer Werbung. Das lässt sich allerdings verhindern, indem man das App-Tracking deaktiviert. Das funktioniert mit …
App-Tracking bei Twitter lässt sich leicht deaktivieren

Kommentare