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So sieht der „Black Friday“ in Mexiko aus.

Lassen Sie sich nicht täuschen!

Black Friday: 4 Tipps für die Schnäppchenjagd im Internet

München - Immer am letzten Freitag im November läuft die große Rabattschlacht – vor allem im Internet, mittlerweile aber auch in normalen Geschäften. Wir verraten Ihnen, wie Sie sparen können.

Dieser Freitag wird ein Freutag – für alle, die nach Schnäppchen-Geschenken zu Weihnachten suchen. Denn nach Halloween hat sich auch der „Black Friday“ als US-Import endgültig in Deutschland etabliert. Immer am letzten Freitag im November läuft die große Rabattschlacht – vor allem im Internet, mittlerweile aber auch in normalen Geschäften. 

Es ist der Tag nach Thanksgiving, der in den Vereinigten Staaten gefeiert wird. Vor zwei Jahren fing Amazon damit an, auch hierzulande den Schwarzen Freitag zu starten. Und das war so erfolgreich, dass mittlerweile viele Händler nachgezogen haben.

Der „Black Friday“ gilt als umsatzstärkster Shopping-Tag des Jahres. Nachlässe von 20 bis 30 Prozent sind auf jeden Fall drin. Mit etwas Glück bekommen Sie Ihre Geschenke auch mal 50 oder gar 90 Prozent billiger. Wir verraten Ihnen, was Sie heuer sparen können.

Black Friday 2016: Wann gibt es diesmal Schnäppchen?

Der „Black Friday“, an dem die Händler auf rabenschwarze Zahlen hoffen, hat sich mittlerweile auf eine ganze Woche ausgedehnt - sieben Tage lang heißt es also: günstig shoppen. Schon seit Montag läuft in vielen Shops die „Black Week“ oder die „Cyber Week“ - insgesamt gibt es also günstige Angebote vom 21. bis 29. November. Und viele Schnäppchen sind mindestens noch bis kommenden Montag im Angebot. Auf die genaue Bezeichnung „Black Friday“ müssen Sie dabei nicht mehr achten, denn diesen Namen hat sich eine Agentur schützen lassen. Deshalb weichen viele Händler auf andere Titel aus. Höhepunkt mit den meisten Schnäppchen bleibt aber der Freitag.

Black Friday 2016: Wer macht mit?

So gut wie jeder größere Händler:

  • Amazon
  • Christ
  • Douglas
  • Kaufhof
  • Saturn
  • Sport Scheck
  • Tchibo
  • Zalando  
Auch Apple ist beim Black Friday dabei, allerdings ist noch offen, ob’s auch die Apple-Uhr günstiger geben wird; unter dem Logo „Red Friday“ bietet der FC Bayern Fanartikel mit bis bis zu 50 Prozent Reduzierung an.

Und viele mehr – die Liste ist endlos. Eine Übersicht finden Sie unter black-friday.de/shops. Auch der FC Bayern feiert den „Red Friday“, reduziert Fanartikel um bis zu 50 Prozent. Und bei Sky, so wird gemunkelt (ohne Gewähr!), bekommen Neukunden am Freitag angeblich das gesamte Programmangebot für 24,99 Euro im Monat.

Black Friday 2016: Lassen Sie sich nicht täuschen!

Wichtig am „Black Friday“: Lassen Sie sich nicht täuschen - weder vom Rabattrausch von Einblendungen wie „Nur noch drei Stück“! Viele der angeblichen Nachlässe beziehen sich auf die unverbindliche Preisempfehlung, die Sie auch normalerweise nicht bezahlen müssten. 

„Grundsätzlich ist es bestimmt möglich, am Black Friday auch Schnäppchen zu machen“, sagt Katharina Grasl von der Verbraucherzentrale Bayern unserer Online-Redaktion. Allerdings sollten Verbraucher immer darauf achten, nicht auf Scheinangebote hereinzufallen. 

Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt:

  1. Unterschiedliche Suchmaschinen nutzen: Welches Angebot wirklich das günstige ist, lässt sich so am einfachsten überprüfen.
  2. Nicht von Vergleichen blenden lassen: Wenn der Hersteller „Unverbindlichen Preisempfehlungen“ (UVP) angibt, müssen die noch lange nicht stimmen - denn laut Verbraucherzentrale wird eine UVP vom Hersteller selten wirklich gefordert.
  3. Vorsicht vor Fake-Angeboten: Immer den Händler überprüfen - hier lohnt sich ein Blick ins Impressum. Wenn Sie sich dann immer noch nicht sicher sind, sollten Sie sich nicht auf einen Vorkasse-Kauf einlassen, rät Katharina Grasl von der Verbraucherzentrale.
  4. Außerdem wichtig: Das Widerrufsrecht von 14 Tagen gilt auch beim „Black Friday“.

Außerdem haben Sie die Möglichkeiten, Vergleichs-Websites wie idealo.de zu nutzen, um vermeintliche Schnäppchen zu überprüfen. Klicken Sie in dubiosen Spam-Mails zum Thema „Black Friday“ keine Links an, und achten Sie auf Versandkosten und Lieferzeit. Schafft es das Sonderangebot überhaupt rechtzeitig bis Heiligabend nach Deutschland? Am sichersten bezahlen Sie per Rechnung oder mit PayPal, bei dem Ihr Einkauf versichert ist.

Black Friday 2016: Welche Schnäppchen lohnen sich?

Traditionell sind viele Schnäppchenjäger besonders heiß auf alles, was mit Elektronik zu tun hat: Fernseher, Kopfhörer, Computerspiele etwa gibt es am „Black Friday“ kostengünstiger.

Aber auch Klamotten werden in der „Cyber Week“ viel billiger verscherbelt, hier gibt es tatsächlich die meisten Rabatte: Rund ein Viertel aller Schnäppchen entfallen auf Mode,wie gutscheinsammler.de berichtet. Außerdem: Technik (12 Prozent), Kosmetik (10 Prozent), Sport (7 Prozent). Vor allem gilt also: Schnell sein. 

Black Friday 2016: Was bietet Apple an?

Die Amerikaner von Apple haben den „Black Friday“ in Deutschland erst richtig populär gemacht, setzten in den letzten beiden Jahren aber aus. 2016 ist Apple wieder an Bord und lockt bereits die Kunden: „Komm am Freitag wieder vorbei, um alle Weihnachtsgeschenke zu besorgen.“ Welche Schnäppchen Apple online und in seinen Stores vor Ort anbietet, ist noch nicht bekannt. Gerade ältere iPhones wie das iPhone SE oder das iPhone 6S könnte es günstiger geben. Und bei Mac-Computern sind Nachlässe um die 100 Euro realistisch. Aber Achtung: Auch externe Händler wie cyberport.de haben ihren „Black Friday“. Gut möglich, dass Apple-Produkte dort noch billiger sind.

Black Friday 2016: Was geht bei Amazon?

Das Versandhaus Amazon feiert schon seit Montag seine gewohnte „Cyber Monday Woche“. Dabei gibt es acht Tage lang ab 6 Uhr morgens alle fünf Minuten neue Rabatte von bis zu 50 Prozent. Prime-Kunden haben dabei eine halbe Stunde früher Zugriff.

Jörg Heinrich

Jörg Heinrich

E-Mail:info@merkur.de

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