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Oliver Kahn bei seinem legendären "Scheißegal"-Ausraster (l.). Mit "Dubsmash" können User eine eigene Szene zum Originalton spielen.

Lustige Videoclips erstellen

Dubsmash: Mit dieser App machen Sie den Kahn

München - Drei Berliner Jungs haben eine Spaß-App programmiert. Mit "Dubsmash" können User eine eigene Szene zu Oliver Kahns "Scheißegal"-Ausraster spielen oder sich als "Bond, James Bond" vorstellen.

Lust, mal in einem Selfie-Video in echter Hangover-Manier "There is a tiger in the bathroom" zu schreien? Oder den Oliver Kahn zu machen und knallhart "des is' mir scheißegal" rauszuballern? Eine neue App macht das im Originalton möglich.

Sie sind auf die Idee zur Spaß-App gekommen (v.l.): Jonas Drüppel, Roland Grenke und Taniel Taschik.

"Dubshmash" heißt sie - und wurde von drei Berliner Jungs entwickelt. Roland Grenke (26), Jonas Drüppel (24) und Daniel Taschik (26) sind gerade mit ihrem Studium fertig - und starten jetzt mit ihrer Firma durch. "Wir haben uns im Büro zum Spaß schon immer schräge Sprüche zugeschickt", sagt Roland Grenke (26) gegenüber unserem Portal. So seien sie auf die Idee zu der App gekommen. Innerhalb eines Wochenendes haben die Berliner die Anwendung dann programmiert.

Und die funktioniert so: User suchen sich bei "Dubsmash" eine bestehende Tonspur aus einem Film, Lied, Sportler-Interview, Politiker-Sprech oder der Lieblingsserie aus. Wer seinen Lieblingsausspruch in der App nicht findet, kann ihn bei der iOS-App auch selbst hochladen. Bei der Anwendung für Android ist dieses Feature noch in der Entwicklung. Hat ihn der Nutzer einmal ausgewählt, wird der Sound in der Anwendung abgespielt. Nun können sich die Hobby-Schauspieler selbst filmen - und den Mund passgenau zu den Tönen bewegen. Am Ende ist das Selfie-Video dann mit Bruce Willis' oder Angela Merkels Stimme hinterlegt.

Was dabei rauskommt, ist durchaus witzig. Und kann von den Nutzern dann auch über die Soziale Netzwerke oder per Messenger verschickt werden. Der ganze Spaß ist momentan kostenlos. Ob sie für spezielle Features der App eines Tages Geld verlangen werden, wissen die Entwickler noch nicht.

Momentan haben sie vor allem eins: Freude an ihrer Erfindung, erzählt Roland Grenke. "Letzte Woche haben wir Tiergeräusche reingeladen - da konnten wir dann das Schaf machen oder den Delfin - einfach super."

wei

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