Europäische Länder verfahren unterschiedlich mit Löschung von Street-View-Daten

Die europäischen Staaten gehen unterschiedlich mit den Daten des Straßenfoto-Dienstes Google Street View um.

Lesen Sie auch:

Neben Deutschland wollen Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, die Schweiz und Tschechien, dass die Daten zur Verfügung gehalten und nicht gelöscht werden, wie Google-Sprecher Kay Overbeck der "Welt am Sonntag" sagte. Google werde dem entsprechen. Dagegen verlangten Irland, Österreich und Dänemark die Löschung.

Unterdessen entschuldigte sich Google-Mitgründer Larry Page wegen des jüngsten Datenskandals des Suchmaschinenkonzerns. "Es tut mir leid", sagte Page dem Blatt. Es sei definitiv ein Fehler gewesen. Google hatte zugegeben, beim Fotografieren von Häuserfassaden für seinen Street-View-Dienst auch die Kommunikation über ungesicherte WLAN-Netzwerke aufgezeichnet zu haben. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen gegen den Suchmaschinenkonzern wegen des Verdachts auf Abfangen von Daten aufgenommen.

Nach Angaben von Google sind die Daten irrtümlich gesammelt worden. "Es handelt sich um insgesamt etwa 600 Gigabyte", sagte Page weiter. Bei der großen Datenmenge, die durch das Fotografieren von Häusern anfielen, sei dieser Datenumfang nicht aufgefallen. (apn)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Facebook, Twitter und YouTube bekämpfen Terror-Propaganda

Wenn Extremisten ihre Botschaften ins Netz stellen, dann nutzen sie dafür oft mehrere Plattformen. Facebook, Twitter und YouTube wollen sich im Kampf gegen …
Facebook, Twitter und YouTube bekämpfen Terror-Propaganda

Das vernetzte Zuhause beschwört neue Risiken herauf

Smarte Geräte für das vernetzte Zuhause sind für die Branche der Unterhaltungselektronik ein wachsendes Geschäft. Doch die Technik gerät ins Visier von Cyber-Angreifern.
Das vernetzte Zuhause beschwört neue Risiken herauf

Facebook, Twitter und YouTube bekämpfen gemeinsam Terror-Propaganda

Menlo Park - Facebook, Twitter und YouTube tun sich zusammen, um effizienter gegen terroristische Propaganda im Internet vorzugehen. Wie sie das anstellen wollen? Ein …
Facebook, Twitter und YouTube bekämpfen gemeinsam Terror-Propaganda

Immer gut unterhalten: Mit Podcasts unterwegs

Ob beim Pendeln zur Arbeit, auf dem Laufband im Fitnessstudio, während einer langen Zugfahrt oder im Bett vor dem Einschlafen: Dank Smartphone, Tablet & Co lassen sich …
Immer gut unterhalten: Mit Podcasts unterwegs

Kommentare