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Sie sehen aus wie Inkasso-Mails von E-Bay, sind aber Fälschungen mit Schadsoftware im Gepäck. Den Anhang solcher E-Mails sollte man keinesfalls öffnen. Foto: Jan-Philipp Strobel

Gefälschte Ebay-Inkasso-Mails mit richtiger Adresse

Täuschend echt: Zurzeit sind E-Mails im Umlauf, die aussehen wie Inkasso-Nachrichten von E-Bay. Name, Adresse und Telefonnummer des Empfängers sind darin komplett aufgeführt und sollen dazu verleiten, den Dateianhang mit Schadsoftware zu öffnen.

Berlin (dpa/tmn) - Mit gefälschten Inkasso-Mails im Namen von Ebay versuchen Betrüger derzeit, Schadsoftware auf Rechner zu schleusen. Die Nachrichten seien optisch schlicht, fast fehlerfrei und enthielten die genauen Kontaktdaten des Angeschriebenen, berichtet das Fachportal "Heise Security".

Diese Kombination mache die Mails besonders glaubwürdig und damit auch gefährlich. Es sei davon auszugehen, dass die Daten von einem Hackerangriff auf Ebay vor zwei Jahren stammen, bei dem 145 Millionen Datensätze von Kunden aus aller Welt kopiert worden waren.

Die Nachricht soll dazu verleiten, einen Dateianhang anzuklicken, um eine angebliche Kostenaufstellung einsehen zu können. Empfänger sollten sich aber weder vom ersten Schrecken noch durch die korrekte persönliche Anrede irritieren lassen und die Mail in den Spamordner verschieben oder löschen. Zuvor ist es den Experten nach sinnvoll, dem Unternehmen die Mail per Weiterleitung an spoof@ebay.de zu melden. Auf seiner Webseite gibt Ebay zudem viele Tipps rund um E-Mail- und Webseiten-Fälschungen.

Tipps zu gefälschten E-Mails und Webseiten von Ebay

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