Kostspielige Konsequenzen

Beleidigungen auf Facebook: So viel Strafe kosten sie

München - Hass-Kommentare in den sozialen Netzwerken sind heutzutage keine Seltenheit. Doch Beleidigungen auf Facebook, Twitter und Co. können richtig teuer werden.

Sie haben sich schon einmal gefragt, was man gegen Hass-Kommentare auf Facebook unternehmen kann und welche Strafen den Hetzern drohen? Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat in einem Posting auf ihrer Facebook-Seite, welches bislang über 10.000-mal geteilt wurde, über die Konsequenzen von Hetz-Kommentaren informiert.

Demnach habe es vor Gerichten bereits Fälle gegeben, die mit hohen Bußgeldern belegt wurden. Bis zu 5.000 Euro Strafe drohen denjenigen, die in den sozialen Netzwerken beleidigende oder menschenverachtende Äußerungen von sich geben.

Internetwachen in den Bundesländern

Um gegen diese User vorzugehen, gibt es in einigen Bundesländern sogenannte Internetwachen, an die man Hetz-Kommentare melden und somit online Anzeige bei der Polizei erstatten kann. Doch Vorsicht: Die Stiftung Warentest warnt davor, diese Möglichkeit leichtfertig zu nutzen oder zu missbrauchen, da einmal erstattete Anzeigen nicht zurückgezogen werden können. Zudem stellen wissentlich falsche Anzeigen ebenfalls eine Straftat dar.

Noch verfügen nicht alle Bundesländer über Onlinewachen. So gibt es in Bayern, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen aktuell nicht die Möglichkeit, Hass-Kommentare bei der Polizei im Internet zu melden.

Zusätzlich zu den Internetwachen hat Facebook Anfang des Jahres auch einen externen Partner beauftragt, Hass-Reden deutscher Nutzer zu löschen. Lesen Sie hier, um welche Firma es sich handelt und welche Maßnahmen getroffen wurden.

sk

Rubriklistenbild: © dpa

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