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Die bisherige Gema-Sperrtafel bei Youtube ist mit der Einigung nun Geschichte.

Musikvideos freigeschaltet

Einigung mit Gema: Nervige Youtube-Sperre ist weg

München - Immer wieder saßen Musikfans in Deutschland vor dem Rechner und mussten statt eines Musikvideos eine nervige Sperrtafel bei Youtube ansehen. Das ist nun vorbei. 

Gute Nachrichten für deutsche Musikfans: Die Videoplattform YouTube und die Rechte-Verwertungsgesellschaft Gema haben sich auf einen Lizenzvertrag geeinigt. 

Bereits seit dem frühen Dienstagmorgen gebe es die sogenannten roten Sperrtafeln nicht mehr, die YouTube-Nutzer bei urheberrechtlich geschützten Videos bislang statt einiger Musikclips sahen. Das sagte eine Gema-Sprecherin. Zuvor hatte bereits die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Dank des Vertrags würden die Künstler, die Mitglied der Gema sind, nun auch für das Abspielen der Videos auf YouTube bezahlt, hieß es in einer Gema-Mitteilung. „Damit erhalten die von der GEMA vertretenen 70.000 Musikurheber und Verleger wieder eine Vergütung für die Nutzung ihrer urheberrechtlich geschützten Musikwerke“, schreibt die Gema auf ihrer Webseite. 

Verhandlungen dauerten sieben Jahre

Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, kommentiert die Vereinbarung mit Youtube so: „Nach sieben Jahren zäher Verhandlungen markiert der Vertragsabschluss mit YouTube einen Meilenstein für die Gema und ihre Mitglieder. Unserem Standpunkt, dass Urhebern auch im digitalen Zeitalter eine angemessene Vergütung zusteht, sind wir trotz aller Widerstände treu geblieben. Dennoch bestünden weiterhin unterschiedliche Rechtsauffassungen zwischen YouTube und der Gema darüber, ob YouTube oder die Uploader für die Lizenzierung der genutzten Musikwerke verantwortlich sind.

YouTube sprach von einer "bahnbrechenden Vereinbarung". Dank der Vereinbarung könnten Nutzer in Deutschland "ab sofort noch mehr ihrer Lieblingssongs auf YouTube genießen", erklärte die Plattform am Dienstag. Über die Summe, die YouTube pro Videoabruf an die Gema zahlt, wurde laut "faz.net" Stillschweigen vereinbart.

mb/dpa/afp

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