+
Wer Chrome nutzt, bekommt im nächsten Jahr eine Warnung bei unverschlüsselten Seiten. Foto: Britta Pedersen

Das wird künftig anders

Neues über Googles Browser Chrome

Chrome warnt Nutzer künftig vor unverschlüsselten Seiten. Außerdem soll die jüngste Version des Google-Browsers deutlich schneller sein und dabei weniger Energie verbrauchen.

Mountain View (dpa/tmn) -Der Chrome-Browser wird schneller, in Version 53 in der mobilen und der Desktopausgabe rund 15 Prozent schneller als Vorgängerversionen. Der häufig als zu hoch gescholtene Energiehunger soll nun ebenfalls unter Kontrolle sein.

Den Angaben nach braucht beispielsweise Chrome 53 auf dem Mac rund ein Drittel weniger Strom als bisher. Das Update kann über einen Klick auf das Menü und dort "Hilfe/Über Google Chrome" angestoßen werden. Auf dem Smartphone gibt es die neueste Chrome-Version über den Play Store.

Außerdem warnt Chrome ab Januar 2017 Nutzer vor Seiten mit einer unverschlüsselten Verbindung. Zunächst soll der Sicherheitshinweis auf Seiten mit Eingabefeldern für Kreditkarteninformationen und Passwörtern erscheinen. Das teilt das Unternehmen auf seinem Security Blog mit. Der Hinweis erscheint künftig in der Adresszeile des Browsers.

Verschlüsselte Verbindungen erkennen Nutzer an der Buchstabenfolge https vor der eigentlichen Internetadresse - im Gegensatz zum unverschlüsselten http. Beim http-Standard sei es möglich, dass ein anderer Nutzer die Seite ansehen oder verändern kann, bevor sie vom Endnutzer geöffnet wird, so Google. Nach und nach soll Chrome vor allen unverschlüsselten Verbindungen warnen.

Eintrag im Google Security Blog

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mit diesen Prepaid-Handytarife sparen Sie viel Geld

München - Wer auf der Suche nach einem günstigen Handy-Tarif ist, sollte die Angebote von Supermärkten und Discountern nicht vergessen. Allerdings haben Billigangebote …
Mit diesen Prepaid-Handytarife sparen Sie viel Geld

Zynga will mit "Dawn of Titans" Durststrecke beenden

Ein neues Spiel fürs Smartphone soll es richten: Der amerikanische Spielehersteller Zynga ist mit Spielen wie "Farmville" großgeworden. Und dann boomten Handyspiele. Das …
Zynga will mit "Dawn of Titans" Durststrecke beenden

Deutsche senden Weihnachtsgrüße am liebsten digital

Die Post hat vor Weihnachten offenbar nicht mehr ganz so viel zu tun. Denn laut einer Umfrage benutzen die Deutschen für ihre Grüße zum Fest lieber Messenger-Dienste. …
Deutsche senden Weihnachtsgrüße am liebsten digital

Wenn Spam persönlich wird: Geldwäschern auf der Spur

Unzählige Spam-Mails sind im Umlauf. Aber was, wenn plötzlich eine mit persönlicher Ansprache dabei ist? Mit Name, Adresse, Telefonnummer und einem Job-Angebot? Dann ist …
Wenn Spam persönlich wird: Geldwäschern auf der Spur

Kommentare