+
Noch nie hat ein Spiel die Star-Wars-Atmosphäre so gut rübergebracht wie Star Wars Battlefront.

Multiplayer-Shooter

Star Wars Battlefront im Test: Fans können vor Freude weinen

Endlich ist es da, das Spiel auf das alle Fans von Star Wars ein Leben lang gewartet haben. Hier geht es zum Test von Star Wars Battlefront.

Um es gleich vorwegzunehmen: Star Wars Battlefront bietet all das, was wir am Star-Wars-Universum lieben. Und das in noch nie dagewesener Schönheit: Den kargen Wüstenplaneten Hoth mit seinen Dünen und dem Bettlerpass. Den Waldmond Endor, wie wir ihn aus „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ kennen. Schlachten der Rebellen gegen die AT-AT-Kampfläufer auf dem Eisplaneten Hoth. Luke Skywalker, Boba Fett, Darth Vader, Han Solo und den Imperator als übermächtige spielbare Helden bzw. Schurken. Dieses Spiel beschert jedem Star-Wars-Geek Freudentränen. Schnief! Man merkt: Seitdem Disney den Star-Wars-Franchise übernommen, bekommen die Fans genau das, was sie wollen. Eine Erfahrung, die die Fans des Marvel-Universums schon vor ein paar Jahren machen durften.

Entwickler Dice hat wirklich unglaublichen Wert auf das Detail gelegt. In jedem einzelnen Moment bietet Star Wars Battlefront die Atmosphäre der ersten Trilogie. Egal ob es die Geräusche der Speeder Bikes sind, die Funken, wenn ein Blasterschuss eine Wand trifft oder die Geräusche, wenn ein AT-ST marschiert: Dice hat wirklich jede Einzelheit aus den Episoden IV bis VI notiert und in dieses Spiel gepackt.

Zwar gibt es in Star Wars Battlefront auch mehrere Trainingsmissionen, die man als Einzelspieler vor den Multiplayer-Matches absolvieren sollte. EA empfiehlt Gamern auch ausdrücklich: "Sich direkt in den Multiplayer-Modus von Star Wars Battlefront zu stürzen, ist ohne Zweifel sehr mutig. Aber wenn du dich mit Shootern noch nicht auskennst, solltest du zuerst die Trainingsmissionen ausprobieren." In den Trainingsmissionen fliegt man mit einem X-Wing über die Schluchten von Tatooine, macht mit dem Speeder Jagd auf Rebellen oder kämpft gegen Darth Vader. Allerdings sind die Mehrspieler-Gefechte das Herzstück des Spiels. Deswegen sehen wir uns diese einmal genauer an.

Diese Multiplayer-Matches gibt es in Star Wars: Battlefront

  • Abwurfzone: In diesem Modus kämpfen 16 Spieler um Raumkapseln (sogenannte Pods), die nacheinander vom Himmel aufs Spielfeld fallen. Ziel ist es, zuerst einen Pod zu aktivieren und dann eine Minute lang zu verteidigen. Wer den Pod einnimmt und eine Minute lang hält, bekommt einen Punkt. Es gewinnt das Team, das nach zehn Minuten die meisten Punkte gesammelt hat. Gekämpft wird ausschließlich zu Fuß. In dieser Map gibt es keine Raumschiffe oder Boden-Kampfeinheiten, da die Karten sehr kompakt sind.
  • Kampfläufer-Angriff: Dieser Modus bietet die größten Spielflächen in Star Wars: Battlefront. Kein Wunder: Immerhin kämpfen hier bis zu 40 Spieler gleichzeitig. Bei diesem Getümmel braucht es natürlich ausreichend Platz. Wie der Name dieses Spielmodus schon vermuten lässt, stehen die riesigen AT-AT-Kampfläufer des Imperiums im Mittelpunkt. Die Rebellen müssen verhindern, dass zwei AT-ATs des Imperiums ihre Basis erreichen. Dazu müssen die Rebellen Uplink-Stationen einnehmen, um Y-Bomber zu rufen. Erst wenn die Luftunterstützung die AT-AT-Walker bombardiert, sind die Ungetüme kurzzeitig verwundbar. In dieser Map gibt es Helden-Upgrades, Flieger und Bodenfahrzeuge. Die AT-AT-Kampfläufer kommen wirklich extrem bedrohlich rüber. Wenn man so ein Ding auf Seiten der Rebellen zu Boden bringt, ist das wirklich ein großes Gefühl! Kampfläufer-Angriff ist einer der coolsten Modi in Star Wars Battlefront.
  • Überleben: Die Überlebensmissionen kann man mit einem Kumpel im Ko-Op online und offline (im Splitscreen) spielen. Als Rebellen-Kämpfer muss man sich im Survival-Modus gegen das Imperium wehren, das sechs Wellen an Gegnern aufbietet. Mit jeder Welle erscheinen mehr und vor allem stärkere Feinde. Bei den späteren Wellen sind unter anderem Elite-Trooper mit Jump-Packs, Scharfschützen-Stormtrooper und AT-STs. Zwischen den einzelnen Wellen erscheinen Pods, die die Spieler mit Power Ups versorgen. Zudem finden sich Herzen auf der Karte, die einem zusätzliche Leben schenken.
  • Gefecht: Der Team-Deathmatch-Modus von Star Wars Battlefront findet auf kleinen, für Nahkampf-Gefechte ausgelegten Karten statt. Das Team, das zuerst 100 Kills auf dem Konto hat oder nach zehn Minuten in Führung liegt, gewinnt. Vehikel und Helden gibt es in diesem Modus nicht. Auf der Karte findet man viele Waffen-Pick-Ups. Sehr cool: Der Thermal-Detonator. Eine Art Handgranate mit sensationellem Detonations-Effekt.
  • Vorherrschaft: In diesem Modus muss man fünf auf der Karte verteilte Kontrollpunkte einnehmen. Jeweils zwei der Kontrollpunkte liegen in den Territorien der beiden Teams, die fünfte im Zentrum der Karte. In diesem Modus gibt es Boden- und Luftfahrzeuge sowie Helden. Die Karten bei Supremacy sind sehr groß.
  • Jägerstaffel: Hier stehen epische Luftschlachten im Mittelpunkt, wie sie uns noch kein Star-Wars-Spiel jemals geboten hat. X-Wing gegen Tie-Fighter. A-Wing gegen Imperiale Luftschiffe. Jedes der beiden Teams wird von zehn KI-Piloten unterstützt. Insgesamt wuseln 40 Flieger durch den Luftraum. Als Äquivalent zu den helden im Bodenkampf gibt es Heldenschiffe. Unter anderem den Millenium Falcon von Han Solo.
  • Droidenalarm: In diesem Modus muss man alle drei Droiden einfangen und halten, bis die Spielzeit von 10 Minuten abgelaufen ist. Zur Unterstützung gibt es Waffen-Pickups. Helden, Schurken und Fahrzeuge sind nicht dabei. Wichtiger Faktor ist die Kommunikation. Wer den Teamkollegen mitteilt, wenn man einen Droiden entdeckt hat, wo er sich befindet und ob Gegner in der Nähe sind, ist im Vorteil.
  • Fracht: Der Capture-the-Flag-Modus von Star Wars Battlefront. In In "Fracht" kämpfen zwei Teams um wertvolle Frachtkisten. Es gilt, diese Beute zur eigenen Basis zu bringen - und auf dem Weg dorthin zu verteidigen.
  • Helden vs. Schurken: In den Heldengefechten von Star Wars Battlefront kann man seine Kampf-Phantasien ausleben, indem man Luke Skywalker, Darth Vader und andere Figuren spielt. Mit den wichtigsten Charakteren aus dem Star-Wars-Universum kann man einen Schwertsturm oder den Macht-Würgegriff einsetzen. Letzterer ist natürlich Lord Vader vorbehalten.
  • Heldenjagd: Sieben imperiale Einheiten gegen Luke Skywalker? Sieben Rebellen gegen Boba Fett? In Heldenjagd schlüpft ein Spieler in die Rolle bekannter Helden oder Schurken aus Star Wars Battlefront und stellt sich in aufregenden Kämpfen den Bodentruppen der gegnerischen Seite. Wer den Helden selbst spielen will, schaltet den aktuellen Helden aus und ergreift seine Chance.

Sehr gut gelungen sind die Upgrades, die man im Laufe der Multiplayer-Karriere erspielt. Neben den verschiedenen Blastern, die man freischalten kann sowie den Charakterdesigns gibt es auch die Sternenkarten, mit einigen Specials. Die Ionenkanone ist eine Art Rakete, die besonders gut gegen Vehikel wirkt. Dann gibt es noch Blaster für kurze Distanzen, Scharfschützengewehre oder Jump Packs, mit denen man coole Luftsprünge vollführt. Alternativ taugen die Jumps Packs übrigens dazu, dass man sich aus dem Blaster-Feuer schnell entfernt oder ansonsten unerreichbare Punkte anspringt.

Star Wars Battlerfront: Das Fazit

Danke, Dice. Noch nie hat ein Spiel die Star-Wars-Atmosphäre so gut rübergebracht wie Star Wars Battlefront. Für Fans der Reihe ist dieser Multiplayer-Shooter ein Muss. Für jeden anderen Fan von Ego-Shootern aber auch!

Star Wars Battlefront ist für PC, Playstation 4 und Xbox One erschienen. Kosten: rund 44 Euro. Altersfreigabe: ab 16 Jahren.

fro

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wegen „Mohrenkopf“-Post: Facebook sperrt Tübinger OB

Tübingen - Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer liegt im Clinch mit Facebook. Das soziale Netzwerk hatte sein Profil nach einem harmlosen Posting für 24 …
Wegen „Mohrenkopf“-Post: Facebook sperrt Tübinger OB

Hacker nutzen Sicherheitslücken im Firefox aus

Bonn - Derzeit ermöglichen Sicherheitslücken im Firefox gefährliche Angriffe durch Cyber-Kriminelle. Nutzer sollten deshalb aufpassen und handeln.
Hacker nutzen Sicherheitslücken im Firefox aus

Avalanche: Betroffene müssen Rechner prüfen

Bonn - Wer sich Schadsoftware eingefangen hat, gibt sie oft ungewollt weiter. Ermittler haben gerade eine riesige Steuerungsinfrastruktur für Botnetze zerstört. Nun sind …
Avalanche: Betroffene müssen Rechner prüfen

Technik-Christkindl: So finden Sie das richtige E-Book

München - Bald ist Weihnachten. Doch was den Liebsten schenken? Vielleicht ein E-Book? Falls ja, brauchen Sie das passende Gerät. Das tz-Technik-Christkindl hilft.
Technik-Christkindl: So finden Sie das richtige E-Book

Kommentare